Laufschuhe: die zehn wichtigsten Tipps
Mehr als ein Paar Laufschuhe - ist das nicht ein wenig übertrieben?
Der Zweitschuh lohnt sich, wenn Sie zu den Vielläuferinnen gehören, die auch mal an zwei Tagen hintereinander die Laufschuhe schnüren. So gönnen Sie dem Dämpfungsmaterial zwischen häufigen Trainingseinheiten eine Regenerationspause. Tipp: Legen Sie sich unterschiedliche Modelle von unterschiedlichen Herstellern zu, mit denen Sie abwechselnd trainieren. So fordern Sie Ihre Füße und Muskulatur immer ein wenig anders.
Ich möchte mit dem Laufen anfangen - kann ich in meinen Walking-Schuhen joggen?
Zu jeder Sportart gibt es heute die passenden Schuhe, und das ist auch sinnvoll. Beim Laufen muss der Schuh die Aufprallkräfte jedes Laufschrittes abfedern. Deshalb ist die Dämpfung das Herzstück des Jogging-Schuhs - aber nicht des Walking-Schuhs. Denn beim Walken wirken deutlich weniger Kräfte auf Sprunggelenke, Knie und Hüften. Die Anschaffung von Laufschuhen ist also ratsam.
Muss ich mir unbedingt einen teuren Markenschuh kaufen?
Auf den ersten Blick mag auch der Schuh vom Grabbeltisch schick aussehen - in sein Innenleben können Sie nicht schauen. Günstige No-Name-Schuhe bestehen in der Regel aus minderwertigen Materialien, die schneller verschleißen. Deshalb gehen Sie bei Markenherstellern in puncto Qualität und Lebensdauer auf Nummer sicher. Tipp: Halten Sie nach Auslaufmodellen der vergangenen Saison Ausschau. Die sind oft deutlich günstiger als die aktuelle Kollektion, bieten aber die gleiche Qualität.
Muss ich in ein Laufgeschäft gehen, um mir Joggingschuhe zu kaufen?
Grundsätzlich ist eine qualifizierte Beratung im Laufgeschäft empfehlenswert. Schließlich sollte der Schuh zu Ihren Füßen und Laufvorlieben passen. Das Personal ist meist geschult und kann Ihnen auch bei Fehlstellungen der Füße weiterhelfen. Zudem ist die Auswahl an Herstellern und Modellen meist größer als in normalen Sportgeschäften, die alle Sportarten bedienen müssen. Tipp: Achten Sie auf eine Laufanalyse mit Laufband und Videoaufzeichnung - das gehört zu einer qualifizierten Beratung dazu.
Beim Laufschuhkauf wurden mir Laufsocken empfohlen - was bringen die?
Reine Kunstfaser-Socken beziehungsweise ein Material-Mix aus Baumwolle plus Kunstfasern sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit von der Haut wegtransportiert wird. In normalen Baumwollsocken bekommt man hingegen schnell nasse Füße. Außerdem ist der Komfort bei speziellen Laufsocken spürbar größer: Unter der Sohle sind die Socken gepolstert und im Fersen- und Zehenbereich sind sie zusätzlich verstärkt. Kompressionseinsätze am Spann und am oberen Bund verhindern Verrutschen oder drückenden Falten. Es gibt keine Nähte, die reiben und Blasen verursachen könnten.
Sie wollen Laufschuhe kaufen und wissen nicht, welche die richtigen für Sie sind? Der Shopping-Guide Laufschuh hilft.














vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir empfehlen Ihnen, sich in einem guten Laufgeschäft beraten zu lassen. Dort gibt es die ganze Palette von Herstellern und Sie können die Schuhe probieren. Es gibt auch unterschiedliche Schnürtechniken, von denen vielleicht eine helfen könnte - aber auch da können Ihnen die Profis im Laufgeschäft sicher am besten weiterhelfen. Sonst bleibt nur: individuelle Einlagen vom Orthopäden.
Viel Erfolg bei der Suche!
Ihr BRIGITTE.de-Team