Ausdauer
Lauftraining - mehr Spaß, mehr Wirkung

Versprochen: Mit unserem Lauftraining werden Sie häufiger joggen, mehr Spaß dabei haben und die Figur noch effektiver formen.

  • 0 Kommentare
  •  
  •  

Das Anstrengende am Laufen sind die geschätzten elf Schritte vom Sofa zur Haustür. Wer die geschafft hat, wird belohnt: mit mehr Energie, guter Durchblutung, einem angekurbelten Stoffwechsel, Glückshormonen, festen Beinen und noch vielem mehr, was ein Lauftraining so alles bewirkt. Aber diese elf Schritte fallen uns leider verdammt schwer.
Dabei könnte alles ganz einfach sein. Erfahren Sie, wie Sie lieber und unangestrengter zum Lauftraining starten und wie Sie sich sofort besser fühlen.

Lauftraining 1: Spielerisch laufen

Sie fühlen sich: Eigentlich fit und aktiv, Sie sind aber irgendwie genervt

Ihr Wunsch: Das Training soll Spaß machen und Ihre Laune verbessern

Unser Vorschlag: Spielen Sie beim Sport

Holen Sie sich Rat bei den Spezialisten, die sich ständig bewegen - und bei denen Herumspringen und -rennen ein ganz natürlicher Trieb ist: bei den Kindern. So lernen Sie nämlich nicht nur Ausdauer, sondern auch jede Menge Koordination, Taktgefühl und Kraft. Sport mal spielerisch anzugehen verändert den Blickwinkel: von lästig auf lustig. Und plötzlich macht's richtig viel Spaß.

Versuchen Sie's

Trainingswechsel: Veränderung bringt Neues - einfach mal die Strecke andersherum laufen. Dabei Tempowechsel einbauen, die sich an den äußeren Gegebenheiten orientieren. Zum Beispiel so: den kleinen Hügel hinaufspurten, dann mit beiden Beinen hinunterhüpfen wie ein Frosch, auf dem Schotterweg Hundert Schritte so schnell rasen, wie es geht, langsam querfeldein über die Wiese traben, dabei immer wieder mit einer Hand den Boden berühren, als würden Sie im Vorübergehen Blumen pflücken.

Richtungswechsel: Nicht vorwärts, sondern rückwärts laufen - alle paar Minuten und mindestens 30 Schritte lang. Dann ein paar Übungen seitlich laufen: erst das linke über das rechte Bein, 30 Schritte lang. Dann Richtungswechsel: das rechte über das linke Bein. Schult auch die Koordination!

Stimmungswechsel: Töne, Rhythmen und Melodien wirken vor allem auf die Gefühlszentren im Gehirn. Dort lassen sie verstärkt Glückshormone tanzen - und die Anstrengung vergessen. Dr. Costas Karageorghis, Sportpsychologe der britischen Brunel-Universität, hat herausgefunden, dass Musik mit einem Tempo von 120 bis 140 Beats pro Minute am besten funktioniert und unsere Ausdauer und Geschwindigkeit um bis zu 20 Prozent steigert.

Seite:

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  • Text: Anne-Bärbel Köhle
    Fotos: Philipp Rathmer
    Konzept: Bernhard Koch
    Produktion: Joana Claro
    Ein Artikel aus der BRIGITTE BALANCE
  • 0 Kommentare
  •  
  •  
Sie interessieren sich für unsere Themen? Kostenlosen Newsletter bestellen

BRIGITTE im Abo

Jetzt bis zu 30% sparen
und Geschenk sichern