Special Dick & fit: Sport für Übergewichtige

Walking und Nordic Walking - die richtige Technik

Walking ist die perfekte Sportart für Fitness-Einsteiger - und kann auch trainierte Jogger an ihre Grenzen bringen. Vorausgesetzt, die Technik stimmt. Alles über die häufigsten Fehler und wie es richtig geht.

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Walking oder Nordic Walking - welche Sportart ist für wen geeignet?

Beide Sportarten sind absolut anfängertauglich. Allerdings: "Wer einen Sport sucht, den er auch mit zunehmender Fitness noch ausüben kann, der sollte sich für Nordic Walking entscheiden", rät Dr. Achim Schmidt, Nordic-Walking-Experte der Deutschen Sporthochschule in Köln. Durch die Stöcke ist der Muskeleinsatz höher, das Training wird intensiver - so schaffen es auch fortgeschrittene Anfängerinnen noch, Puls und Kalorienverbrauch ausreichend zu pushen. Und was ist mit Übergewichtigen und Schwangeren? Sollten die nicht lieber zu den Stöcken greifen, um ihre Gelenke zu schonen? Egal ob Walking oder Nordic Walking - für die Gelenke macht das kaum einen Unterschied, auch wenn das oft behauptet wird.

Wer Knie- oder Hüftprobleme hat, sollte vor allem auf die Schrittlänge achten. Sowohl beim Walking als auch beim Nordic Walking dürfen die Schritte nicht zu groß werden (siehe auch Die häufigsten Fehler: Zu große Schritte). Für Schwangere und Übergewichtigen empfiehlt es sich, in der Ebene zu trainieren statt sich mit anspruchsvollen An- und Abstiegen zu überfordern.

Und was ist mit gut trainierten Ausdauersportlern - denen bringt doch Walking und Nordic Walking nichts, oder?

Im Gegenteil: Wer seine Stöcke zum Laufen mitnimmt, hat sogar einen höheren Trainingseffekt. Nordic Jogging oder Nordic Running, also Laufen mit Stöcken, ist ein effektives Ganzkörpertraining. Auch unser Experte Achim Schmidt hält sich damit fit. Und er kennt einige gut trainierte Läufer, die ohne Stöcke locker eine Stunde durchhalten und mit Stöcken nach einer halben Stunde geschafft aufgeben.

Joggern und ambitionierten Nordic Walkern, die Nordic Running ausprobieren wollen, rät er, langsam mit Intervalltraining anzufangen. Also im Wechsel gehen und laufen. Wer längere Nordic-Running-Strecken am Stück schafft, kann seinem Training durch anspruchsvollen Untergrund noch einen Extra-Kick geben. Also nicht nur in der Ebene auf Asphalt laufen, sondern auch auf schmalen Pfaden mit Wurzeln, auf Schotter oder in den Bergen und am Strand.

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  • Text: Monika Herbst
    Foto: Fotolia.com
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