Die schönsten Spiele für draußen
Slacklining: Händchenhalten und bloß nicht nach unten gucken
Statt der Hängematte schaukelt heute die Slackline zwischen Kirsch- und Pflaumenbaum. Und ist bei unseren Töchtern und ihren Freundinnen ähnlich beliebt: Alle wollen gleichzeitig drauf. Doch wenn mehrere über das schmale Band wackeln, bringen sie einander garantiert zu Fall. Aber auch das macht den Kindern eine Weile Spaß. Voraussetzung dafür natürlich: Die Slackline ist nicht zu hoch gespannt.
Als ich selbst dann endlich allein balancieren darf, beschäftigte ich auch gleich mehrere: Ohne jemandem zum Händchen halten bin ich da oben nämlich total verloren, dementsprechend schnell wieder unten - und gebe dem Publikum also oft genug Grund zum Jubeln. Selbst mit Unterstützung bleibt es zunächst schwer, das Gleichgewicht zu halten: Einmal ins Wackeln gekommen, schaffe ich es kaum, das Band wieder zu beruhigen, sondern wackle nur immer stärker hin und her.
Länger drauf bleibe ich nach einer Weile so: Nur ein Bein auf dem Seil (das andere hilft beim Ausbalancieren), leicht in die Knie gehen und bloß nicht nach unten gucken. Die Kinder beginnen mit dieser Technik bald kleine Zirkusvorstellungen. Vielleicht weil bei Kleineren der Körperschwerpunkt näher am Seil liegt oder einfach weil sie geschickter sind und weniger ängstlich. Ich selbst muss wohl noch eine Weile üben...
Sie wollen auch? Als typisches Einsteigermodell eignet sich die "Classicline 15" für circa 45 Euro von "Gibbon Slacklines". Ein Händlerverzeichnis finden Sie hier.
Getestet von: Antje Kunstmann (36), freie Medizin-Journalistin, zusammen mit ihren Töchtern Lilli (9), Anna (7), Tula (5) und deren Freundinnen











