Stoffwechsel ankurbeln: Besser aussehen, fit sein
Baustelle 3: Die Muskeln
Wie so oft im Leben kommt es auch beim Sport auf die inneren Werte an: in diesem Falle auf die Tiefenmuskulatur. Sie ist der heimliche Star des Problemzonentrainings. Wenn sie nicht wäre, hätten wir die Körperspannung eines Fadenwürmchens. Da könnten wir Bizeps, Trizeps, Bauch- und Po-Muskeln trainieren - aufrecht gehen würden wir trotzdem nicht.
Tiefenmuskeln sorgen zum Beispiel für die Statik unserer Wirbelsäule. Viele winzige Muskelstränge und zahlreiche Bänder und Bindegewebsschichten arbeiten dafür zusammen. Und auch der Bauch wird nur dann richtig straff, wenn die tiefer liegende Muskulatur ordentlich funktioniert. Das Blöde: Die Tiefenmuskulatur lässt sich nicht bewusst trainieren. Doch bei vielen Bewegungen stählen wir sie mit. Etwa beim Pilates oder bei gezielten Kraftübungen.
Ein Trainingseffekt lässt sich übrigens schnell erkennen. Denn Tiefenmuskeln sind entscheidend für eine gute Haltung - und die lässt uns sofort viel schlanker und straffer aussehen. Nicht erkennbar ist dagegen der schnelle Erfolg auf der Waage: Gerade wenn Sie mit dem Muskeltraining erst beginnen, wiegen sich Fettabbau und Muskelaufbau gegenseitig auf.
Welche Körperteile am besten zur Geltung kommen, entscheiden aber leider nicht wir allein, indem wir spezielle Muskeln trainieren: "Unser Stoffwechsel greift unabhängig von der beanspruchten Muskulatur Depots an unterschiedlichen Stellen an", erklärt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Tröstlich: "Als Erstes reagieren bei Frauen meist die Fettdepots an der Taille." Und das hat einen prima Optik-Effekt - ist die Mitte schmaler, wirkt die ganze Figur gleich viel schlanker. Also loslegen, die Waage nicht betreten und fleißig die Taille trainieren.













