Pole Dance 'n Strip: Fitness an der Stange

Siebter und letzter Teil unserer Fitness-Serie: Der Tanz an der Stange.

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In diesem Artikel:

Sich sexy an einer Stange räkeln, hochklettern, elegant hinabschwingen... Pole Dance verbindet Striptease-Bewegungen mit klassischen Tanztechniken. Trainierin Nele Brückmann zeigt, wie's geht:




Emeti Genc mag Sportarten, die mit Kraft und Schnelligkeit zu tun haben. Seit ihrer Kindheit macht sie Karate. Außerdem ist Emeti eine talentierte Hobby-Tänzerin: Als Twen gewann sie einen überregionalen Disco-Tanzwettbewerb. Seit der Geburt ihres Sohnes vor zwei Jahren hatte sie allerdings selten Gelegenheit, Sport zu machen.

"Ich hatte mir den Kurs ganz anders vorgestellt: Viel softer, nicht so sportlich! Es ging gleich bei den Aufwärmübungen zur Sache, die Trainerin machte richtig Tempo. Zum Glück kannte ich viele der Übungen vom Karate-Training.

Bevor wir an die Stange wechselten, erklärte die Trainerin uns die wichtigste Regel beim Pole Dance: Die Stange ist dein Freund! Das hat mir gefallen, weil der Umgang mit der Stange sich anfangs sehr ungewohnt anfühlt - da hilft es, sich immer wieder daran zu erinnern, dass sie ein Hilfsmittel und kein Gegenspieler ist.

Die Übungen fingen einfach an und wurden dann anspruchsvoller. Wir begannen mit einer kleinen, choreografierten Tanzeinlage um die Stange herum. Danach kam die erste Übung ohne Bodenkontakt: Schwung holen und mit adrett angewinkelten Beinen um die Stange herum hinabgleiten. Die schwierigste Übung: Hochklettern und sich nur mit den Beinen festhalten. Es gelang der Trainerin super, uns zu motivieren, mutig zu sein, dabei aber nicht über das eigene Limit hinaus zu gehen; das fand ich gut. Sie passte auch auf, dass die Bewegungen korrekt ausgeführt werden, und erklärte vor jeder neuen Übung genau, worauf es ankommt.

Fast freischwebend: Nele Brückmann hilft Emeti Genc bei einer Climb-Übung

Fast freischwebend: Nele Brückmann hilft Emeti bei einer Climb-Übung

Nach der Stunde hatte ich Prellungen an den Oberschenkeln und am Fuß, außerdem am ganzen Körper tagelang Muskelkater - die Bewegungen sind für Untrainierte wie mich doch sehr ungewohnt. Aber wenn man den Kurs regelmäßig besucht, erledigt sich dieses Problem wahrscheinlich.

Fazit: Pole Dance ist etwas für Leute, die sich selbst fordern. Ohne Kraft kommt man an der Stange nicht weit - definitiv kein Sport für Anfänger. Die Trainerin ist spitze, ich habe selten eine so gut aufgebaute Stunde erlebt. Die Zeit verflog nur so, und mir hat es viel Spaß gemacht."

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  • Text/ Video: Wiebke Peters
    Schnitt: Henning Hönicke
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 10.01.12 um 13:32
    Liebe Rebecca,

    am besten sehen Sie mal bei Citysports nach. Dort finden Sie bestimmt einen Kurs in Ihrer Nähe.

    http://www.citysports.de/Deutschland/Pole-Dance_Deutschland.htm

    Beste Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • rebecca
    am 08.01.12 um 20:37
    ich hätte gern gewusst, wo man in nrw solche kurse belegen kann:
    danke
  • Vanessa
    am 01.01.12 um 19:00
    in einen ihrer anfänger kurse hat 'nele' gesagt. man soll sich nicht am 'intimen' stellen anfassen, weil dass zu sexy ist und mit poledance dann rein garnichts mehr zu tun hat. bis auf das eine mal wo sie oben an der stange war war es rein sexistisch. entschuldigung aber dass ist peinlich für jeden poledancer und zieht diesen akrobatischen sport in den dreck.
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