Pole Dance 'n Strip: Fitness an der Stange

  • 11 Kommentare
  •  
  •  
In diesem Artikel:

Mehr über Pole Dance 'n Strip

Mehr bei
BRIGITTE.de

Ganzkörpertraining hin, Beweglichkeit her - Pole Dance ist kein gewöhnlicher Tanzstil. Was ihn einzigartig macht, sind die Striptease-Bewegungen und das Posieren an der Stange: "Man lernt, sich auszudrücken, mit dem Körper zu spielen", sagt Trainerin Nele Brückmann (29). Sie hat Pole Dance 'n Strip selbst entwickelt, bildet Trainerinnen aus und bietet Workshops in ganz Deutschland an. Die Nachfrage ist riesig. Brückmann, ausgebildete Tanzpädagogin, kommt übrigens aus der Praxis: Sie tanzte selbst sechs Jahre lang im "Dollhouse" an der Stange, einer bekannten Hamburger Table Dance-Bar.

Beim Pole Dance wird zwischen drei Grundelementen unterschieden: Spins - das sind Drehungen die Stange hinab, Climbs - Akrobatik an der Stange ohne Bodenkontakt, und Tanz an der Stange. Sowohl die Haltungs- als auch die Bewegungsmuskulatur werden bei Pole Dance trainiert. Sprünge gehören nicht zum Programm, deshalb ist das Training gelenkschonend. Trotzdem eignet sich diese Tanztechnik nicht für zart Besaitete. Durch viele Übungen kommt es an der Haut zu anfangs schmerzhaftem Abrieb, zum Beispiel, wenn man sich mit nackten Oberschenkeln an der Stange festklemmt und für mehrere Sekunden eine Pose halten muss.

Grundlage für Pole Dance 'n Strip ist das Warm-up, bei dem Nele Brückmann mit Pilates-Übungen zur Kräftigung und mit Yoga- Übungen für die Dehnung arbeitet. Wer an Pole Dance interessiert ist, sollte regelmäßig Sport machen und ein ausgeprägtes Gefühl für den eigenen Körper haben. Nele Brückmann drückt es so aus: "Es ist gut, ohne viel Nachdenken zu wissen, wo sich mein rechter Fuß befindet, wenn ich kopfüber an der Stange hänge."

Kursangebote in Deutschland

Nele Brückmann gibt einmal wöchentlich Pole Dance 'n Strip-Kurse (à 90 Minuten) in der Hamburger Kaifu Lodge. Die 10-er-Karte für den Kurs kostet 99 Euro. Weitere Kursangebote finden Sie in fast allen Bundesländern, mehr Infos hier. Die Workshops von Nele Brückmann, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz stattfinden, kosten 119 Euro (Sa.+So., jeweils 4 Stunden). Weitere Informationen zu den Workshops: www.dance-n-strip.de.

Seite:

  1. 1
  2. 2
  • Artikel vom 06.02.2007
  • Text/ Video: Wiebke Peters
    Schnitt: Henning Hönicke
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 10.01.12 um 13:32
    Liebe Rebecca,

    am besten sehen Sie mal bei Citysports nach. Dort finden Sie bestimmt einen Kurs in Ihrer Nähe.

    http://www.citysports.de/Deutschland/Pole-Dance_Deutschland.htm

    Beste Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • rebecca
    am 08.01.12 um 20:37
    ich hätte gern gewusst, wo man in nrw solche kurse belegen kann:
    danke
  • Vanessa
    am 01.01.12 um 19:00
    in einen ihrer anfänger kurse hat 'nele' gesagt. man soll sich nicht am 'intimen' stellen anfassen, weil dass zu sexy ist und mit poledance dann rein garnichts mehr zu tun hat. bis auf das eine mal wo sie oben an der stange war war es rein sexistisch. entschuldigung aber dass ist peinlich für jeden poledancer und zieht diesen akrobatischen sport in den dreck.
mehr (11)
 
Kommentar schreiben
Wird nicht angezeigt.
Unter diesem Namen erscheint Ihr Kommentar.
Bitte schreiben Sie den Sicherheitscode ab * (Andere Zeichenfolge)
noch 1000 Zeichen übrig!
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder, alle anderen sind optional.

BRIGITTE BALANCE

im Abo

Brigitte-Netzwerk
BRIGITTE-woman.de
Bfriends.de
Bym.de