Fitnesskurse im Test: Yogalates

Sonnengruß oder Powerhouse? Am besten beides! Yogalates kombiniert meditative Yoga-Asanas mit körperstraffendem Pilates-Training - Fitness rundum.

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Kursname: Yogalates

Kursdauer: 60-90 Minuten

Angeboten von: Yogalates gibt es bundesweit in verschiedenen Fitnesscentern - teilweise auch unter dem Namen Yogilates. In Hamburg bietet die Kaifu-Lodge mehrmals die Woche Kurse an.

Das bringt's:
Kondition **
Beweglichkeit ***
Muskelstraffung ***
Koordination **

Geeignet für: Alle! Ob blutiger Anfänger oder trainierter Yoga- oder Pilates-Profi: Das Niveau der Übungen kann individuell an die Schüler angepasst werden. Diese Übungspraxis ist ganz im yogischen Sinne: Statt sich mit den anderen Teilnehmern zu vergleichen und an den vermeintlichen sportlichen Unzulänglichkeiten zu verzweifeln, gilt es, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu bewegen.

Darum geht's: Yogalates verknüpft die meditativen und dehnenden Elemente des Yoga mit kräftigenden und straffenden Pilates-Übungen: eine perfekte Kombination für einen knackigen, beweglichen Körper und einen entspannten Geist. Der New Yorker Tänzer und Yogalehrer Jonathan Urla entwickelte in den 90ern das Trainingskonzept aus Yoga- und Pilates-Elementen unter dem Namen Yogilates.

So war's: Besonders originell erschien mir der neue Fitnesstrend Yogalates nicht: Yoga und Pilates - irgendwie miteinander kombiniert und in eine Stunde gepackt. Neugierig war ich aber schon, was mich erwarten würde: Powerhouse aktivieren, herabschauender Hund oder gar beides gleichzeitig? Und die Atmung? Durch die Nase - wie beim Yoga - oder den Mund? Yoga-geübt bin ich ja, aber von Pilates-Übungen habe ich mich seit einer unwürdigen Probestunde geflissentlich fern gehalten - bis heute.

Während die Teilnehmer des vorherigen Kurses noch ihre Matten zusammenrollen, positionieren sich die Yogalates-Schüler bereits freudig an der Stirnseite derselben - abgesehen von einigen wenigen, die, wie ich, das erste Mal dabei zu sein scheinen und noch etwas desorientiert um sich blicken.

Trainerin Anna Schulte sammelt die Klasse mit ersten Atemübungen: tief durch die Nase einatmen, Arme über die Seiten über den Kopf führen, ausatmen, Augen schließen und auf den Atem konzentrieren.

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  • Text: Nicole Reese
    Fotos: Getty Images / Kaifu-Lodge
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