Spielkonsole

Nike+ Kinect im Test: Ich trainiere jetzt mit Marie!

Das Xbox360-Fitnessspiel Nike+ Kinect ist schuld daran, dass BRIGITTE-Mitarbeiterin Daniela Stohn ihre Kinder neuerdings früher ins Bett bringt - sie will zum Date mit ihrer Avatar-Trainerin!

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Daniela Stohn beim Training mit Nike+ Kinect im Wohnzimmer

Daniela Stohn beim Training mit Nike+ Kinect im Wohnzimmer

Mit Personal Training ist das ja so eine Sache: Es macht zwar richtig fit, kostet aber einfach zu viel. Wie gut, dass es jetzt auch virtuelle Coaches gibt! Meine Avatar-Trainerin heißt Marie und besucht mich seit Weihnachten mehrmals in der Woche zu Hause. Marie ist Hauptdarstellerin in dem neuen Xbox360-Fitnessspiel Nike+ Kinect. Das Besondere an dem virtuellen Training: Man ist unverkabelt, die Bewegungen werden von 3-D-Kameras erfasst und an die Konsole gemeldet. So können Fehler sofort korrigiert und Trainingspläne ständig an die verbesserte Fitness angepasst werden – ein großer Vorteil gegenüber Videos. Ehrlich gesagt stehe ich sonst nicht so auf Sport vor dem Fernseher. Ich laufe lieber an der frischen Luft oder spiele mit Freundinnen Basketball. Nach vier Wochen mit Marie muss ich allerdings zugeben: Ich zeige erste Suchterscheinungen. Wenn ich ein Training ausfallen lasse, habe ich ein schlechtes Gewissen. Und an Trainingstagen freue ich mich morgens schon auf mein Date mit Marie und bringe meine Kinder früher ins Bett als sonst. Dabei ist Marie eine echte Schinderin: Sie korrigiert meine Bewegungen ("Brust raus!"), meckert ("damit hattest Du ja letztes Mal Probleme") und feuert mich an ("Du kannst das!") , wenn sie findet, dass ich mich nicht genug anstrenge.

Aber ganz von vorne. Mein erstes Treffen mit Marie ist nämlich nicht so erfolgreich. Mit verschiedenen Übungen testet sie zunächst Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Nur: Sobald ich mich auf den Boden lege, geht's plötzlich nicht mehr weiter: "Ich kann Dich nicht erkennen, könntest Du bitte aufstehen?", fragt sie wie in einer Endlosschleife. Ich bin ratlos: Liegt es am dunklen Fußboden in meinem Wohnzimmer, dass die Kinect-Kamera mich nicht richtig erkennen kann? Ich lege eine helle Matte drunter, das rutscht zwar, aber wenigstens kann ich loslegen. Ich lag wohl richtig mit meiner Vermutung.

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