Statt ebenfalls vor Freude zu "explodieren", reagieren wir auf Sonne und Licht mit Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen und Kopfschmerzen, schleppen uns müde und lustlos durch den Tag und wollen nur eins: Schlafen. Dieses Leiden hat einen Namen: Frühjahrsmüdigkeit.
Oft wird sie als reine Einbildung abgetan. Tatsächlich muss unser Körper in der Übergangszeit vom Winter zum Sommer aber ganz schön schuften: Der Stoffwechsel legt jetzt nämlich mit einem Frühjahrsputz von innen so richtig los. Im Körper werden mehr Hormone gebildet und alte Zellen durch neue ersetzt. Und das braucht viel Energie.
Schuld am Frühlingstief ist außerdem das Licht. Klingt zwar paradox, doch mehr Licht macht erstmal schlapp. Tag für Tag wird es abends später dunkel und morgens schneller hell. Also schüttet der Körper weniger vom Schlafhormon Melantonin aus. Die Folge: Wir schlafen nicht mehr lang genug und sind tagsüber schneller erschöpft. Außerdem haben einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung und häufige Erkältungen im Winter unsere Kraft- und Vitaminreserven restlos aufgebraucht. Doch man kann etwas dagegen tun:
Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit
- Viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte essen
- Viel Bewegung an der frischen Luft, Treppensteigen, Fahrradfahren. Weitere Fitness-Tipps bei Brigitte.de
- Gymnastische Übungen am Morgen, Wechselduschen (immer mit kalt aufhören) und Rosmarinbäder bringen den Kreislauf in Schwung
- Saunagänge stärken das Immunsystem und der Körper lernt, sich der Temperatur anzupassen. Mehr Infos bei Brigitte.de
- Die graue Winterkluft im Schrank lassen: Helle, frische Farben reizen die Sinne und der Körper produziert den "Gute-Laune-Botenstoff" Serotin
Und wenn sich die Frühjahrsmüdigkeit doch noch mal meldet, dem Gähnen einfach mal nachgeben. Eine kleine Pause zwischendurch oder ein verträumtes Ausruhen am Schreibtisch sind ja schließlich kein Kündigungsgrund.













