- In diesem Artikel:
Julia, Hausfrau und Mutter, 32, aus Essen.
Die Ausgangssituation
Julia ist immer in Aktion. Sorgt für ihren Mann, die Kinder, den Haushalt und lebt nah bei ihren Eltern. Als Familienmensch schätzt sie ihre Lebenssituation. Ein Thema aber beschäftigt sie fast pausenlos: das Essen. Sie liebt Croissants und Kekse genauso wie Rahmgeschnetzeltes. Und kaum hat sie mittags zwei große Teller Spaghetti Carbonara gegessen, überlegt sie, was ihr zum Kaffee schmecken könnte. Dabei ist Julia laut Arzt kerngesund, und weil sie viel in Bewegung ist, setzt das Essen nicht zu sehr an. Das beruhigt zwar, löst ihr Problem aber nicht. Denn auch, wenn Julia nach dem abendlichen Rotwein mit ihrem Mann satt und zufrieden zu Bett geht, steht sie nachts auf. Weil der Heißhunger sie zum Kühlschrank zieht. Dann verdrückt sie ein üppiges Fleischsalatbrot oder eine ganze Tafel Schokolade. Sie sagt: »Ich denke oft, gleich platze ich! Das kann kein echter Hunger sein, aber ich finde kein Maß, wenn etwas Leckeres vor mir steht oder wenn ich auch nur daran denke.« Ihr Wunsch: Endlich ein kontrolliertes Essverhalten entwickeln, den Heißhungerattacken nicht mehr hilflos ausgeliefert sein.











