Präventionsreisen: Urlaub auf Kassenkosten
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Nach eineinhalb Stunden haben wir uns müde gewalkt - und hungrig. Hoffentlich gibt es nun was Handfestes zum Frühstück! Zum Glück macht das Büffet nicht nur die Obst-und-Müsli-Fraktion glücklich. Wir essen uns satt an Rührei mit Schinken, Croissants und Muffins mit Schokostückchen. Ob der Krankenkassen-Mann das wohl weiß?
Am Nachmittag steht dann Progressive Muskelentspannung auf dem Plan. Was sich wohl hinter dem reichlich sperrigen Kurstitel verbirgt? Kurze Zeit später wissen wir mehr: In einem kühlen Trainingsraum liegen wir auf Matten, die Augen geschlossen, und befolgen die Anweisungen von Trainerin Nadine. "Die Waden anspannen... halten... und lösen." Auf diese Weise kommt jeder Körperteil an die Reihe.
Autorin und Freundin total entspannt am Strand
Irgendwann zwischen dem Po und dem Bauch muss ich wohl eingedöst sein; als Nadine nach dem Kurseinheit fragt, wie es uns gefallen hat, bekenne ich verlegen. Ihre Antwort: Macht nichts, Einschlafen ist ein Zeichen dafür, dass ich mich erfolgreich entspannt habe.
Das habe ich tatsächlich! Am Tag nach meinem Kurztrip bekomme ich auf dem Weg zur Kantine Komplimente von gleich drei Leuten, weil ich so erholt aussehe. Und nach Feierabend kaufe ich mir gleich als erstes einen iPod - walken kann man schließlich auch in Hamburg im Stadtpark. Muss ja nicht mit Stöckchen sein.














Da gibt es jetzt nen Anbieter, der hat sogar Sheraton Hotels im Programm - mit nem 3-Gang-Menü am Abend. prolax heißt das Unternehmen... Hab mir gleich mal nen Katalog online bestellt...
Also dann, vielleicht sieht man sich ja beim Nordic Walking...