Yoga: Stars und ihre Lehrer
Kaum ein Promi, der nicht mit Yogamatte unterm Arm durch die Straßen läuft - Training für Körper und Geist ist bei den Berühmten und Schönen weiter im Trend. Wir zeigen Ihnen, bei welchem Lehrer die Stars auf der Matte liegen.
Christy Turlington
Keine ist im Lotussitz so schön wie sie: Supermodel Christy Turlington entdeckte Jivamukti-Yoga während ihrer Hochphase als Model.
Yoga gab ihr die Kraft, im stressigen, glamourösen Jet-Set-Leben zu bestehen - und gehört bis heute zu ihrem Leben. Sie entwirft für ihr eigenes Label Yogakleidung und ist Autorin von "Living Yoga".
Jivamukti-Yoga: Die Lehrer
Sharon Gannon und David Life entwickelten in den Achtzigern Jivamukti-Yoga: Fließende Bewegungen zu hipper Musik.
Jivamukti vereint die östliche Spiritualität mit westlicher Dynamik - die Übungen gehen fließend ineinander über. Jivamukti ist Vinyasa-Flow und baut auf dem traditionellen Asthanga Yoga nach Pattabhi Jois auf. Sharon und David sind die Stars der New Yorker Yogaszene. In ihren Stunden legen die angesagtesten DJs auf, während sich die Schüler auf der Matte um Haltung bemühen. Cool.
Madonna
Madonna ist definitiv die eifrigste der Yoga-Anhängerinnen - diverse Stile und Trainer hat sie bereits hinter sich.
Ihren Einstieg ins Yoga fand Madonna über Asthanga - einen der sportlichsten Yogastile. Oberarmmuskeln sind hier ein Muss. Derzeit ist sie ein glühender Fan des Jivamukti und praktizierte einige Jahre nach den Anweisungen Patrick Broomes.
Jivamukti-Yoga: Der Lehrer
Der promovierte Psychologe Patrick Broome trainierte bereits Madonna und Sting - und die Deutsche Fußballnationalmannschaft.
Patrick Broome gründete das erste Jivamukti-Studio Deutschlands. Broome macht Yoga auch für Männer immer populärer - nicht nur für Fußballer. In "Yoga für den Mann" präsentiert er Yogaübungen, die an den männlichen Körper angepasst sind. Namaste.
Julia Roberts
Julia Roberts liebt es heiß - jedenfalls beim Yoga.
Frau Roberts praktiziert ihre Yogaübungen bei mindestens 38 Grad Celsius: Bikram-Yoga, wegen der hohen Raumtemperaturen auch HOT-Yoga genannt, besteht aus einer immergleiche Reihenfolge von Übungen, die zweimal wiederholt wird. Spirituell ist hier nicht viel zu holen, aber eine Bikram-Yogastunde ist hartes Training: Mindestens zwei Liter Wasser verliert der Körper dabei, Trinken ist oberstes Gebot.
Bikram-Yoga: Der Lehrer
Der (finanziell) erfolgreichste Yogalehrer aller Zeiten: Bikram Choudry.
Der Inder ließ sich sein Hot-Yoga (Bikram-Yoga) inzwischen patentieren und spaltet damit die Yogis. Sein Konzept ist simpel, aber effektiv: Die Hitze lockert Sehnen und Muskeln, der Körper ist beweglicher und der Kreislauf läuft auf Hochtouren. Bikram Choudhury ist in Yogakreisen umstritten.
Anthony Kiedis
Anthony Kiedis, Sänger der legendären "Red Hot Chili Peppers", lebte Jahre nach dem Motto: Sex, Drugs and Rock'n Roll.
Inzwischen steht Kiedis auf makrobiotische Kost und Kundalini-Yoga. Yogi Bhajan brachte diese Yogaform in den 60ern in den Westen - seine Weisheiten finden sich noch heute auf Teebeutel-Zettelchen. Kundalini verbindet Mantren, dynamische Körperübungen und Meditationen zu einem Stil, der die eigene Energie freisetzen soll.
Kundalini-Yoga: Die Lehrer
Der Yogastil von Ana Brett und Ravi Singh ist unkonventionell und dynamisch - und verzichtet auf die übliche Mantrensingerei des Kundalini.
Ravi Singh leitet die Übungen an, die ehemalige Tänzerin Ana Brett macht sie vor: Es ist der körperliche Aspekt des Kundalini, der betont wird. Ihren besonderen Kundalini-Stil vermarkten die beiden erfolgreich auf DVDs und in Workshops - bevorzugt auf Hawaii.
Gwyneth Paltrow
Hollywoodstar Gwyneth Paltrow ist zweifellos die bestbezahlte Yogalehrerin der Welt.
Eine Yogastunde mit der ätherischen Schönen wurde für ca. 44.000 Euro versteigert - zu einem guten Zweck, versteht sich. Gwyneth Paltrow praktizierte bereits Yoga, als unsereins noch Aerobic-Kurse besuchte. Sie war eine der ersten Anhängerinnen von Bryan Kests Power-Yoga-Kursen.
Power-Yoga: Der Lehrer
Der Kalifornier Bryan Kest entwickelte den sportlichen Yoga-Klassiker Power-Yoga als sanftere Form des Asthanga-Yoga.
Kests grundlegendste Regel: Die Schüler sind ihr eigener Lehrer und respektieren ihre körperlichen Grenzen - diese Grenzen gilt es auszuloten. Power-Yoga ist eine Herausforderung für den ganzen Menschen - nicht nur für seinen Körper.

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