Serie Fitnesskurse im Test

Yogadancing: Asanas, Mudras und Mantra-Moves

Yoga und Tanzen: Passt das überhaupt zusammen? Ja! Yogadancing kombiniert dynamische Übungen mit tänzerischen Elementen - Augen zu und los!

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Kursname: Yogadancing
Kursdauer: 90 Minuten

Angeboten von: Die Hamburger Yogalehrerin Miriam Wessels hat "Yogadancing" aus ihrer langjährigen Unterrichtserfahrung heraus entwickelt und bietet es bundesweit in Workshops und in Hamburg als regelmäßigen Termin an. Miriam Wessels Kurse und Workshops finden Sie hier: www.miriamwessels.de und beim Verband Turnen und Freizeit
Weitere Yogadancing Angebote finden Sie über den DTB (Deutscher Turner Bund): www.dtb-akademie.de

Das bringt's:
Kondition **
Beweglichkeit ***
Muskelstraffung **
Koordination ***

Geeignet für: Alle. Besonders für Yoga-Interessierte, die bei akrobatischen Übungen Reißaus nehmen, ihren Körper aber rhythmisch bewegen und sich mit den Grundzügen des Yoga vertraut machen wollen. Aber auch alte Yogahasen finden hier neue Möglichkeiten, ihre Praxis aufzulockern - Aufgeschlossenheit gegenüber multikultureller Musik vorausgesetzt.

Darum geht's: Yogadancing verbindet klassische Yogaelemente mit tänzerischen Schrittfolgen. Hinzu kommen individuelle Tanzeinlagen: Über die Bewegung des Körpers kann der Geist entspannen und relaxen. Ein ganzheitliches Trainingsprogramm, das die eigene Koordination und Kondition kräftigt.

So war's: Ehrlich gesagt, ich hatte so meine Zweifel. Als Liebhaberin traditioneller Yogastile gehört Tanzen zu meditativer Musik nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen - und vor allem nicht in der Kombination mit Yogaübungen. Dachte ich - und stellte überrascht fest, wie viel Spaß es macht, sich der Musik und Miriam Wessels Stimme zu überlassen. Jede Stunde steht unter einem Motto. Thema heute: "Dreams"

Augen zu und los: Die Stunde beginnt mit rhythmischen, langsamen Bewegungen - mit geschlossenen Augen.

Miriam Wessels fordert uns auf, die eigenen Lebensträume mental zu formulieren und sich für den weiteren Verlauf der Stunde darauf zu fokussieren. Die Musik beginnt: Während des Tanzens sollen wir die Schwere des Bodens fühlen, den Körper Richtung Erde bewegen - gern mit vollem Bodenkontakt. Ich trau mich aber nicht. Mein verschämter Seitenblick versichert mir, dass auch die anderen Teilnehmer sich eher zögerlich mit ihrem Körper Richtung Boden bewegen.

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  • Text: Nicole Reese
    Fotos: Getty Images; Nicole Reese
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