Dreist abgeschrieben: Kopieren geht über studieren
Karl-Theodor zu Guttenberg
Baron, Verteidigungsminister – und kein Doktor mehr. Angeblich unwissentlich hat Guttenberg Teile seiner Doktorarbeit von 2006 aus Zeitungsartikeln, von der Internetseite der US-Botschaft und von Parteifreunden übernommen. Der Minister ließ erklären, er habe sich noch einmal mit seiner Arbeit befasst und "Fehler" gefunden. Als Konsequenz bot er seiner Universität großzügig an, den Doktortitel zurückzunehmen, was auch prompt geschah. Ob das als Entschuldigung wirklich ausreicht, um seine politische Zukunft zu retten?
Beispiel:
Roland Vaubel in der FAZ: "Die Verfassung ist ein klassisches Mittel, die Macht des Staates zu begrenzen. Aber sie kann auch dazu missbraucht werden, Macht, die staatliche Institutionen an sich gerissen haben, im nachhinein zu legitimieren und weiter auszubauen."
Guttenberg: "Die Verfassung ist ein klassisches Mittel, die Macht des Staates zu begrenzen. Sie kann aber auch dazu missbraucht werden, Machtfülle, die staatliche Institutionen angesammelt haben, ex post zu legitimieren und weiter auszubauen."












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am um
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ElizaDoolittle
am 09.03.11 um 14:13
Und wenn ich etwas verinnerlicht...
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ElizaDoolittle
am 09.03.11 um 14:07
Und wenn ich etwas verinnerlicht habe, so ist es das Mitgefühl für andere Menschen
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eva
am 08.03.11 um 08:52
Sehr geehrte Alatheia,
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Alatheia
am 08.03.11 um 00:29
Liebe Eva,
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eva
am 07.03.11 um 08:45
Alatheia, ich empfinde ein großes Mitgefühl für Sie. Es tut mir leid, dass Sie in Ihrem Innersten so verbittert sind und Ihr Blick so rückwärts gerichtet ist. Ich wünsche Ihnen Gelassenheit, Achtsamkeit, den Mut los-zu-lassen und die Erfahrung von Güte und Zuspruch. Wenn es uns gelingt, uns selbst mit all unseren Fehlern und Unfähigkeiten anzunehmen, können wir diese Achtsamkeit auch anderen gegenüber aufwenden. Wir würden uns alle wieder auf das Wesentliche konzentrieren und nicht stellvertretende Kriegsschauplätze suchen.
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Alatheia
am 06.03.11 um 19:20
Hier noch ein letztes treffendes Zitat zur Unterstellung, G. sei "vorverurteilt" worden
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eva
am 06.03.11 um 08:53
Unbestritten, dass KTG einen Fehler gemacht hat. Ihn darauf hinzuweisen ist auch noch kein Mobbing, sondern ein berechtigtes Interesse. Mobbing begann dann, als die Angriffe unsachlich und teilweise unter der Gürtellinie angesetzt waren und nicht mehr das Recht (Universitätsausschuss und Staatsanwaltschaft) die Oberhand hatten, sonder viele Menschen meinten, das "Recht" selbst in die Hand nehmen zu müssen und Vorverurteilungen auszusprechen. Jemanden in die Enge zu treiben, bis er nicht mehr anders kann als zu sagen "Ich bin am Ende meiner Kräfte", das ist unfein und für mich Mobbing. Mir geht es in erster Linie um die Art und Weise der "Diskussion".
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alatheia
am 05.03.11 um 17:34
Um das nochmal zu Ende zu bringen:
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XeniaM
am 05.03.11 um 17:22
Zum Mobbing: Ich kann mir vorstellen, dass Du Kommentare gelesen hast, die Dich daran erinnert haben.
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XeniaM
am 05.03.11 um 17:05
Liebe Eva,
mehr (40)- Fortsetzung _
Mir erscheinen Ihre Verwendung von "Fehler" und "Hetzjagd" verfälschend. Machen Sie sich klar, dass "Fehler" einem ungewollt unterlaufen, G's Betrügereien aber ungefähr so unbewusst erfolgt sind, wie man behaupten könnte, man hätte unbewusst und versehentlich seiner Schwiegermutter die Weisheitszähne gezogen?
G lügt noch immer, ja er hat, ähnlich wie leider auch Sie, bei seinen Klagen über seine angebl. Verfolgung Ursache und Wirkung auf den Kopf gestellt.
Wären nicht seone bisher von ihm noch IMMER geleugneten Betrügereien, dann wäre die Verfolgung nicht. --- Vielleicht fehlen Ihnen Informationen. Einen guten Überblick über die Fakten, die ich Ihnen ans Herz legen möchte, siehe hier http://www.faz.net/s/Rub1ED0C280BBA14ACAB16800E2F760DF3E/Doc~EFD4E1E1A128C4A388760CEE978C4A7A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Die Frage ist dann allerdings, für wen in der Guttenberg-Affäre das größte Mitgefühl erforderlich ist. Durch seine Verfehlungen sind alle getäuscht worden.
Er hat
--- andern zu seinem eigenen Vorteil ihr geistiges Eigentum gestohlen,
--- die Bayreuther Fakultät betrogen, darunter auch seinen Doktorvater, dem er viel verdankte
---darauf angesprochen, das Parlament belogen, indem er behauptete, das alles "unbewusst" getan zu haben, das heißt das ganze Volk verhöhnt, dass dies Parlament entsandt hat.
Mit all den Betrogenen habe ich mehr Mitgefühl als mit dem Betrüger.
- Fortsetzung -
was ich schreibe und sage, meine ich ehrlich und keinesfalls hintergründig. Es liegt in meiner buddhistischen Philosophie begründet, dass ich sowohl Freude, Leid, Ärger etc., als auch Mitgefühl ehrlich benenne. Und wenn ich etwas verinnerlicht habe, so ist es das Mitgefühl für andere Menschen. Sie können also meine Aussage so stehen lassen, wie sie geschrieben ist um müssen nichts darum herum interpretieren. Und ich freue mich, wenn das von mir geäußerte wieder zu mir zurückkommt. Damit ist für unsere mittlerweilen sehr private Diskussion wohl beendet.
ehrlich gut gemeinte Wünsche nehme ich - wie auch aufrichtige Entschuldigungen - immer gerne an!
Unehrliche, tatsächlich Unterstellungen verbreitende „gute Wünsche“ – tja, solche Wünsche fallen zum Glück ohnehin auf den Absender zurück In diesem Sinne: Immer den Ball schön niedrig halten!
Und noch dies: Wenn KTG seinen Doktortitel zurückgegeben hat, so ist das keine Wertminderung all derer, die diesen Titel tragen.
"An diesem Tag, noch bevor Guttenberg seine erste Einlassung - die Plagiatsvorwürfe seien „abstrus“ - korrigierte, war für jeden, der ernsthaft nachgeschaut hatte, eines klar: Die zu diesem Zeitpunkt bereits aufgedeckten Fälschungen in der Doktorarbeit des Bundestagsabgeordneten Guttenberg waren entschlossen und umfangreich, sie waren außerdem, zwar nachlässig, aber unverkennbar getarnt worden, und sie betrafen Wichtiges. [...]. Irrtümer, Flüchtigkeitsfehler, Kleinkram? Ausgeschlossen. Was nachhaltige Anstrengung und Konzentration erfordert, lässt sich nicht unbewusst tun; genauso gut könnte man behaupten, man habe unbewusst ein Auto angeschoben oder versehentlich seiner Schwiegermutter die Weisheitszähne gezogen. Man kann so etwas nicht machen, ohne es selbst mitzukriegen."
so die cDU-freundliche FAZ v. 6.3. - ein Schluss aus Selber-Denken, für den es keinen Staatsanwalt braucht - sc
Und jetzt möchte ich die Diskussion beenden, da ich keinerlei neuen Erkenntnisse mehr erwarte.
Ich denke, wie gesagt, die wenigsten Menschen sind in der Lage immer achtsam zu sein - aber einen Betrüger im Amt abzulehnen, sogar eine gewisse Aufregung über eine Werteverletzung zu zeigen, ist von Mobbing himmelweit entfernt.
Ich denke, dass es dem öffentlichen Verständnis von Mobbing und den vielen echten Mobbing-Opfern wenig dient, wenn man nicht anerkennt, dass die Mehrheit der Leute, die sich gegen Guttenbergs Verbleib oder seine Wiederkunft in einem politischen Amt aussprechen, keineswegs Mobbing betreiben.
Mich würde interessieren, wie Du selbst versuchen würdest, Dich auszudrücken, wenn Du eine bestimmte Politik oder einen bestimmten Politiker für POLITISCH untragbar hälst.
Ich habe leider keine Macht über das, was andere Leute äußern. Ich finde, dass Guttenberg-Befürworter und -kritiker sich teilweise ganz und gar im Ton vergreifen.
Ich würde es allerdings als eine Verächtlichmachung meines Anliegens sehen, falls Du mir Mobbing unterstellen würdes. Und ich fände es nicht achtsam, pauschal anderen Menschen, die in diesem Fall um die öffentliche Einschätzung einer öffentlichen Person argumentieren und die von sich sagen, dass ihre grundlegenden Werte angegriffen sind, einfach "Mobbing" zu unterstellen.
Schade finde ich, dass Du an keiner Stelle zwischen "Mobbing" und öffentlicher Diskussion eine Politikers mit einem wichtigen Amt unterscheidest. Ich denke, die wenigsten Menschen sind in der Lage immer achtsam zu sein - aber einen Betrüger im Amt abzulehnen, sogar eine gewisse Aufregung über eine Werteverletzung zu zeigen, ist von Mobbing we
wie gesagt - ich persönlich habe bei G. nichts zu verzeihen. Ich möchte jedoch, dass ein gezielter Betrug nicht mit einem versehentlichen "unbewusstenFehler gleichgesetzt wird und ich ich möchte, dass ein Mann, der diese für das menschliche Zusammenleben m.E. sehr wichtige Grenze gezielt verwischt, das nicht unwidersprochen tun kann.
In Deinem Sinne "verzeihen" kann man jedem, sogar einem Mörder - das finde ich legitim, auch wenn ich es nicht jedem vorschreiben würde - auch ich kann das für mich selbst entscheiden, dass ich nichts zu verzeihen habe.
Man kann sich aber trotzdem legitimerweise dafür einsetzen, dass ein Mörder, ein Dieb oder eben: ein Betrüger nicht wieder ein verantwortungsvolles Amt bekommt.
Natürlich nehmen
Was das "Mobbing" betrifft: Google einfach mal unter Bilder "guttenberg" wie dieser Mensch die Medien für seine politischen Ziele gebraucht hat - das ist legitim. Aber er muss auch damit leben, wenn man öffent
Ich fände es angebracht, da