Bascha Mika
Die von Männern gemachten Strukturen verhindern den Aufstieg der Frauen. Von wegen, sagt Ex-taz-Chefredakteurin Bascha Mika. Die 57-Jährige will beim Geschlechtertheater nicht länger mitspielen. In ihrem Buch "Die Feigheit der Frauen" findet sie deutliche Worte. Ja, "wir leben in einer von Männern dominierten Gesellschaft", schreibt Bascha Mika, aber Schuld daran sind wir Frauen, "weil wir von dem System profitieren, weil es bequem ist und weil wir konfliktscheu sind". Frauen sind feige, Frauen riskieren nichts, Frauen ordnen sich unter - und zwar freiwillig, sagt Bascha Mika und dürfte damit einigen Widerspruch provozieren. Von sich und ihren Geschlechtsgenossinnen fordert sie den Mut, dem selbstgewählten Rückfall in alte Rollenmuster zu widerstehen.
Sind Frauen zu feige?
Bascha Mika: "Die Feigheit der Frauen", 272 Seiten, C. Bertelsmann Verlag, 14,99 Euro. Das Buch erscheint am 7. Februar.













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am um
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Bandora
am 29.03.11 um 15:40
Der Preis fuer eine Karriere ist keinesfalls der Verzicht auf Kinder. Es ist alles eine Frage der Organisation. Das hat auch nichts damit zu tun, ein Maennerleben zu leben. Es gibt durchaus auch Maenner, die Kinder und Karriere unter einen Hut bringen und sowohl im Job viel leisten als auch gute Vaeter sind.
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einewiekeine
am 21.03.11 um 13:21
Werfe ich Frau Mika denn vor, dass sie zu feige war, Kind und Karriere zu verbinden? Ich persönlich finde es einen sehr hohen Preis, für die Karriere auf Kinder zu verzichten - aber ich denke, das muss jede für sich entscheiden. Was Frau Mika treibt Frauen mit anderem Lebensentwurf so anzugehen, obwohl die damit vielleicht zufriedener sind als sie selbst, kann ich nicht nachvollziehen. Sie hat ihre Wahl getroffen, andere entscheiden anders. Ein Männerleben nachzuleben, sich nur auf den Job zu konzentrieren und keine Kinder zu haben, das wär mir zu eindimensional und ist mir sicher kein Vorbild...
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Webbee
am 09.02.11 um 16:09
Ich versteh nicht ganz, warum wir Frauen immer noch darum kämpfen sollen, in einer maskulin geprägten Welt genauso erfolgreich zu sein wie Männer? Wollen wir doch die besseren Männer sein, während den Jungs ganz beiläufig beigebracht wird, wie man Kinder großzieht und den Haushalt schmeißt? Wie wär's wenn wir uns erst mal Gedanken darüber machen, wie denn die Welt aussehen soll, in der wir leben wollen und uns dann daran machen, die Welt entsprechend zu verändern? Das wird schwierig genug werden!
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Christine Wünsch
am 09.02.11 um 11:54
Feigheit - nein, wir lernten es nicht. Frauen haben archetypische Strukturen. Für Kinder sorgen, soziales Umfeld halten, naturgegebene Frauenstrukturen. Wir müssen über das was in uns wirkt nachdenken um es gezielt zu steuern. Bitte auf Wortwahl achten - alle Zusammenhänge beim Namen nennen - Feigheit beleidigt, macht nicht hinhören wollen. Erkennen, was zur weiblichen Natur gehört im Sinn von Familie und Zusammenhalt und Achtsamkeit. Im Beruf sind andere sachliche Fähigkeiten gefragt - klar denken und handeln und Strategien entwickeln ist gefragt. Das dürfen wir uns antrainieren, von Coatches oder es von Männern abgucken und integrieren in das eigene Verhalten. Wir dürfen dazulernen, was uns noch weiter bringt. Wie wirke ich, wie will ich wirken, eigenes Verhalten beobachten lernen, das bringt uns weiter.
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Jürgen E. Gesang
am 01.02.11 um 18:10
Es ist nun mal so wies ist. Frau Mika musste wohl auch erst 60 werden und - wie allzu viele leider auch, Männlein wie Weiblein :)- begreifen lernen, dass es herzlich wenig Problemlösungsnutzen bringt, die soziale Welt, vor allem all das was sich um den Genderkrams dreht :), nur entlang einer vernagelten IDEOLOGIE zu betrachten und zu definieren, letztlich trägt allein die Bezeichnung " Feminismus " ja schon den vorgegebenen SICHT- UND WERTEKODEX eines festgezurrten KATECHSIMUS in sich...Der aber auch zum GLück heute nicht mehr gar so megaprimitiv als dümmliches schwarz/weiß-Denken daherkommt wie annodunnemals noch bis Anfang/ Mitte der Neunziger : Männer waren -und -sind ?- als Schweine zu sehen, Frauen dagegen als Heilige und megabegabte ÜBERWESEN. So lautete der ungeschriebene § 1 der KIRCHE des Feminismus.
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Klinge
am 31.01.11 um 15:52
Erschreckend ist, dass auch 2011 überhaupt noch über diese Selbstverständlichkeit diskutiert werden muss. Das Frauen heut noch weltheit um Gleichberechtigung kämpfen müssen ist mehr als ein Skandal. Sicher hier dürfen die Frauen studieren, einen Beruf ergreifen und haben das Wahlrecht. Auch dazu bedurfte es Jahrzehnte zur Durchsetzung. Da wir glaubend geboren werden und diese Unterdrückung deshalb fast unwiedersprochen hinnehmen, ist es an der Zeit, mal über echte Gleichberechtigung zu diskutieren bzw. nicht nur zu diskutieren, sondern zu realisieren. Frauen sind die wichtigeren, schöneren und insgesamt doch die intelligenteren Menschen. Nur sie können Männer gebären und als Dank werden sie unterdrückt. Der gröbste Verstoß ist die Prostition. Dieser offentliche Fleisch - u. Menschenhandel muss abgeschafft werden. Es ist die übelste Entwürdigung der Frau. Alles was da zur Rechtfertigung geschwafelt wird (ältestes Gewerbe etc.) ist die älteste Lüge der Unterdrücker.
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EBI1212
am 31.12.10 um 15:03
Warum kann man sich nicht ganz einfach gegenseitig respektieren. Die Rücksichtnahme auf Gefühle, die für jeden nachvollziehbar sind ist auf jedenfall wichtiger, als eine Freiheit, die einseitig ist! In der Öffentlichkeit muss man sich überlegen, wen man verletzen könnte. Zu geschlossenen Veranstaltungen mit Gleichgesinnten kann von mir aus jeder gucken, hören, machen was er will. Insofern kann ich den letzten Satz von Herrn_Rhein nur unterstreichen:
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Zaara
am 21.12.10 um 14:29
Danke an die Brigitte-Redaktion! Auch im Jahr 2010 ist es wichtig, der Feminismus-Frage nachzugehen, gerade weil z.B. eine Frau Köhler trotz ihres Amtes mit ihrer Bräsigkeit in den Rücken fällt. Ich wünsche mir für 2011 weitere Artikel zum Thema Feminismus! Und das, obwohl ich zu Frau Schwarzers goldenen Zeiten noch nicht einmal geboren war!
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Herr_Rhein
am 20.12.10 um 23:34
Tante Hilda,
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Tante Hilda
am 20.12.10 um 19:40
Esther Vilars Buch ist nur eine Variation des immer gleichen "Femme Fatale" Themas. Das Frauen mittels ihrer Sexualität Männer manipulieren und beherrschen behaupteten schon beispielsweise der heilige Paulus und Schopenauer. Vilars Buch ist oberflächlich und polemisch, lohnt im Endeffekt das Lesen nicht. Da würde ich die (misogynen) Originale empfehlen, da stimmt wenigstens die Sprache. Im übrigen verbessert Polemik in keiner Weise das Verhältnis der Geschlechter zueinander. Frauen, die harte und erniedrigende Pornographie als nicht akzeptabel bezeichnen sind Spaßbremsen (insofern hat der Artikel recht), im übrigen sind Frauen nur auf den Versorger aus, lassen sich ein Kind machen und zocken dann ab. Aha, Herr Rhein. Allein an diesem Kommentar kann man sehen, wie wenig selbstverständlich Feminismus heute ist, und welchen weiten Weg wir alle noch zu mehr Freiheit (für Männer UND Frauen) gehen müssen.
mehr (11)Aber den Mut dazu muss man haben, sich nicht zu entscheiden, sondern die Doppelbelastung anzunehmen und dieser auch gerecht zu werden. Das ist eine Frage des Wollens, und wer das nicht will, soll gluecklich werden, sich aber nicht ueber eine ungerechte Gesellschaft aufregen!
Selten wollen Frauen an sich arbeiten - Prinzessinnensyndrom, ich bin schon die Tolle. So ehrlich dürfen wir werden - das macht Platz damit Frau sich neu definieren lern
So konnts ja wohl schwerlich bis hin in die Tage des Jüngsten Ger(ü)ichts weitergehen...!!!!:):)
Herrzliche Grüße, J.E. Gesang
Mensch: Suche dir Freunde die dir und deinen (Ab)Neigungen entsprechen.
Frau Hilkens hat also Recht.
offenbar verstehen wir beide schon unter dem Begriff Freiheit etwas anderes, wenn Sie, wie auch Hilkens, Menschen in deren Freiheiten und Freizügigkeiten einschränken möchten.
Wenn schon Rollenspiele verboten gehören wie sieht es dann mit den Rollen im realen Leben erst aus?
Nein, bitte verschonen Sie mich - das wird nur oberpeinlich.
Aber haben Sie noch ein paar nette Zeilen über Frau Rutschky übrig, nachdem Sie Frau Vilar so herrlich albern diffamiert haben?
Haben Sie heute schon in der ZEIT den großartigen Artikel, von Frau Rückert, über die "Schlacht um Kachelmann" gelesen? Hitverdächtig was Frau Rückert dort recherchierte.
Beste Grüße an die feministische Gedankenpolizei!