Silke Baumgarten
Ich glaube, ich bin im Film - und zwar in dem mit der Zeitmaschine. Da beschließt der Rechtsausschuss des Bundestages doch tatsächlich, dass es keine Quote für Frauen in Aufsichtsräten geben soll. Weil es - und jetzt kommt's - für die Einführung einer Frauenquote "zu früh" sei. Das meinen jedenfalls die Leutchen von CDU/CSU, die den Antrag zusammen mit der FDP abgeschmettert haben.
Hallo? Habt ihr den Wecker nicht gehört? Ohne Quote tut sich frauenanteilsmäßig gar nichts. Bestes Beispiel: der deutsche Bundestag himself. Da dümpelte der Anteil weiblicher Abgeordneter im Prozentjammertal, bis die Grünen 1986 als erste Partei eine Quote beschlossen. 1988 folgte schweren Herzens die SPD und auch die CDU konnte dem Druck ihrer weiblichen Mitglieder nicht standhalten und sprach sich 1996 widerwillig für ein 33-Prozent-Quorum aus. Und genau so hoch ist der Frauenanteil nun auch im deutschen Parlament.
Ich behaupte: Ohne Quote wäre es nie so weit gekommen. Männer können sich einfach besser vordrängeln und verkaufen. Und das Argument, es gäbe keine fähigen Frauen, ist einfach nur lächerlich. Erstens: Es gibt sie. Und zweitens: Selbst unfähige Frauen sollten eine Chance bekommen - kriegen unfähige Kerle doch auch.












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am um
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yanasa
am 14.04.10 um 14:38
Mich interessiert nun, wie viele der Herren dieses Rechtsausschusses nun in einer Butschenschaft sind oder waren.
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Michael
am 10.04.10 um 21:51
@elinborg
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elinborg
am 09.04.10 um 16:22
Hundert Prozent Zustimmung - ohne Quote ändert sich nichts, und das einzige, was passieren kann, ist, dass der Anteil der unfähigen Frauen ebenso hoch wird wie der der unfähigen Männer. Ich habe einmal an einer quotierten Diskussion teilgenommen (es sprach stets abwechselnd ein Mann und eine Frau) - das war wunderbar. Das Redeklima war völlig verändert.
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Lalique
am 06.04.10 um 19:01
Warum zum Geier heißt es "noch Zeichen übrig", wenn mein Beitrag dann unvollständig erscheint ???
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Lalique
am 06.04.10 um 18:53
@Brigitte.de-Team
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Simon
am 29.03.10 um 23:42
@Ullala: Was heißt hier von heute auf morgen? Schon wieder eine Frauenextrawurst? Wieso nicht unter den Bedingungen wie jeder Mann auch?
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BRIGITTE.de-Team
am 29.03.10 um 14:52
Liebe Userinnen, liebe User,
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Herr_Rhein
am 27.03.10 um 01:32
Tja Frau Baumgarten,
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Michael
am 26.03.10 um 13:28
@Chris2008
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Michael
am 26.03.10 um 13:03
@chris2008
mehr (20)Oder welche der Herren in den Aufsichtsräten Burtschenschaftsmitglieder sind, genauso wie welche Herren aus dem so hoch gelobten Topmanagement von ihren Burschenschaftskollegen unterstützt und/oder gedeckt werden..
Aber es traut sich kein Journalist an dieses Thema heran.
Woher wissen Sie, dass Frauen in vielen Bereichen unterrepräsentiert sind?
Woran machen Sie das fest?
Wenn sich z.B. für Professuren nur 20% Frauen unter den Bewerbern finden, können Sie doch nicht erwarten, dass Frauen 52% der Lehrstühle besetzen, nur weil Frauen 52% der Bevölkerung stellen.
Woher wissen Sie, dass Männer lieber unter sich bleiben wollen?
Kapitalisten wollen vor allem eines: GEWINN MACHEN!
Auch der schlimmste Frauenfeind nimmt da lieber eine fähige Frau als einen unfähigen Mann, der ihm Verluste einzubringen verspricht.
Sie verbreiten hier all die haltlosen, empirisch bestenfalls unbelegten Mythen feministischer Propaganda als Wahrheiten.
Ein Vorgehen, dass sich nur Frauen erlauben können, wenn es darum geht, Frauenprivilegierung zu begründen.
Quotierte Diskussionen laufen in der Regel so ab, dass alle Frauen, die reden wollen, reden dürfen und viele Männer, die reden wollen, nicht.
Warum soll ich als Mann das als gerecht akz
Aber es ist klar, dass gleich "Quotenfrau" geschrien wird - Frauen lassen keine Gelegenheit aus, sich selbst zu schlecht zu reden. Denn es ist ja nun mal Fakt, dass sie in vielen wichtigen Bereichen stark unterrepräsentiert sind. Männer haben nun mal die Tendenz, unter sich bleiben zu wollen, wenn es um die Wurst geht. Klar, dass sie keine Extrawurst abzugeben haben.
Ist etwa eine Quotenfrau dafür zuständig?
Das ist doch stümperhaft!
Also... bei einem anderen Berufungsverfahren bekam letztlich die einzige BewerberIN den Posten.
Ob sie die qualifizierteste war, sei dahin gestellt!
Ich halte diese Quote für ein zweischneidiges Schwert!
Je anspruchsvoller die Posten sind, umso härter der Konkurrenzkampf.
Ehrgeizige tüchtige Frauen sollten sich dem stellen und nicht nach der Quote schielen.
Welche befähigte Frau möchte denn unter dem Damoklesschwert "Quote, was sonst?" arbeiten?
ihr mahnt zur Sachlichkeit - aber ist denn der Satz der Autorin "warum keine unfähigen Frauen einstellen, wenn doch so viele unfähige Männer eingestellt werden" so besonders sachlich? Ich weiß, es soll ein joke sein, aber trotzdem!
Ich muss den Männern hier teilweise Recht geben!
Ich habe es erlebt, wie sich bei einem Berufungsverfahren für eine Professur 26 Männer und 2 Frauen bewarben. Bei den Frauen musste die Frauenbeauftragte minutiös begründen, weshalb diese nicht in die engere Wahl kamen.
Dabei war es klar: mangelnde Qualifikation!
Komischerweise wurde bei keinem der abgelehnten Männer verlangt, man müsse diese begründen. Das wurde durch kurze knappe Sätze abgehandelt und akzeptiert, als man die einzelnen Bewerber durchging. Falsche Qualifikation - entspricht nicht den Anforderungen etc.
Da schwang kein Vorwurf mit wie bei den Frauen, da gab es keinerlei ausführlichen Erklärungsbedarf!
Bei einem anderen Berufungsverfahren wurde die einzi
Klar, ist mühsam so eine Unternehmensgründung. Dauert lang. Fakt ist: Männer tuns und habens getan. Und wenn es Frauen endlich täten bei soviel Frauenpower können sie endlich soviel fabelhafte Frauen einstellen wie sie wollen.
Große Zahl von Unternehmensgründungen von Frauen? Schön wärs. Freiberufliche Visagistinnen, Imageberaterinnen oder Klangschalentherapeutinnen sind noch lange keine Unternehmerinnen auf Augenhöhe. Schon wieder einer dieser feinen Unterschiede.....oft genug bringen sie mehr Geld mit als sie einnehmen. Ehemann sein Dank.
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Vielen Dank und viele Grüße
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da hat Ihnen das deutsche Familienrecht wohl ein Schnippchen geschlagen?
Warum in drei Teufels Namen sollte sich eine wohlalimentierte, nach deutschem Recht selbstverwirklichend geschiedene Frau und Mutter ein Bein ausreißen und gemäß § 1569 BGB agieren, wenn die gebratene Taube bereits in den Mund fliegt?
Sie kennen doch die Realitäten!
Ich empfehle Ihnen die Lektüre der OLG-Leitlinien aus Hamm, anno 2010.
http://www.olg-hamm.nrw.de/service/hammer_leitlinie/index.php
Bereits ein einizges Kind in späteren Jahren lässt die schönsten Unterhaltsketten entstehen.
Wozu also bis in die Nacht schuften?
Welch Dilemma! Welch tragischkomischer Film, den ich mir hier gerade zu Gemüte führe!
Und die Spitze in Richtung allein männlich besetztes Gewaltpotenzial konnten Sie sich auch hier wieder nicht verkneifen? Was ist mit Ihnen als Alphaweibchen? Welcher Mann ist schuld?
Leider haben Sie mir auch nicht geantwortet, wo ich die von Ihnen behauptete überdurchschnittliche Beteiligung von Frauen bei Unternehmensneugründungen verifizieren kann.
Wenn es tatsächlich so viele gleich gut wie ihre männlichen Mitbewerber qualifizierte Frauen gäbe, die einen Spitzenposten nur deshalb nicht bekommen, weil sie Frauen sind, dann müsste es eine Menge sehr wütender Frauen geben.
Noch mal die Frage: Warum ziehen die nicht los und reagieren ihre Wut produktiv ab, indem sie Unternehmen gründen und es den Männern so richtig zeigen?
Können müssten sie es ja, als High-Potentials.
Warum sieht man davon so wenig?
Ich vermute, weil es diese permanente Diskriminierung, die Männern zu unterstellen, mittlerweile zum guten Ton gehört, nicht gibt.
Deshalb gibt es auch diese Frauen, die sich diskriminiert fühlen, nicht.
Deshalb müssen die Decken, die sie hindern, gläsern sein.
Was man eh nicht sehen kann, muss man nicht nachweisen,
Da genügt behau
Das beweist nur, dass es feministischer Propaganda in den USA erfolgreich gelungen ist, Männerdiskriminierung durchzusetzen.
Denn auch die bevorzugte Einstellung einer Frau vor einem gleich qualifizierten Mann bedeutet eine Schlechterstellung des männlichen Bewerbers, der besser sein muss als ein weiblicher Bewerber, der nur genauso gut sein muss als ein männlicher Mitbewerber.
Wie kann denn eine Quote gerecht sein, die z.B. 40 % Frauen unter den Professoren fordert, wenn sich überhaupt nur 20% Frauen unter den Bewerbern für eine Professur finden?
Dann bedeutete eine 40% - Frauenquote eine massive Bevorteilung der weiblichen Bewerber, weil hier für 20% der Bewerber 40% der Posten vorgehalten würden und sich 80 % der Bewerber um 60% der Posten prügeln dürften.