Das Buch "Tiere essen" des amerikanischen Autors Jonathan Safran Foer hat eine Debatte entfacht: Können wir in Zeiten von Massentierhaltung überhaupt noch mit gutem Gewissen Fleisch essen? Im Preiskampf setzen große Handelsketten die Erzeuger unter Druck, Fleisch immer billiger zu produzieren. Viele kleine, traditionelle Betriebe können da nicht mehr mithalten und geben auf. Gewinner sind die großen Agrarfabriken.
Dagegen gibt es nur eine Lösung: die Abstimmung der Verbraucher mit den Füßen. Wir sollten beim Fleisch auf Qualität achten, von regionalen Erzeugern oder Bio-Höfen kaufen. Weniger Fleisch essen und dafür pro Portion mehr ausgeben. Bei Luxusprodukten sind wir bereit, viele Euros für etwas Extravaganz zu bezahlen. Warum gönnen wir unserer Nutztieren nicht ein klein wenig davon?
Sind Sie bereit, auf Fleisch zu verzichten? Diskutieren Sie mit!
Um ein Kilo Steak zu erzeugen, müssen etwa zehn Kilo Getreide an ein Rind verfüttert werden. Mehr als 90 Prozent davon gehen für die Energie verloren, die das Tier zum Leben braucht. Würde dieses Getreide direkt gegessen (als Brot, Maisbrei), könnten davon Dutzende Kinder in armen Ländern satt werden.













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rangi
am 02.03.13 um 10:41
Eigentlich müsste der Titel heissen: 17 Gründe, weniger Menschen zu produzieren! Die Überbevölkerung ist das Hauptproblem. Wenn wir die Geschichte zuende denken, würde auch das Getreide eines tages nicht mehr für alle reichen. Wir müssen nicht nur den Tod regeln, sondern auch die Geburten.
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Scarlet
am 08.05.12 um 15:09
@ Anna: "allerdings finde ich einige Argumente hier Fadenscheinig, besonders das für 1 kilo Steak so und soviel Getreide als Futter verwendet wird. (...) Wenn wir uns mehr von Soja ernähren, oder Getreidearten, brauchen wir genauso unser Ackerland, ob wir nun Fleisch essen oder nicht." -- das ist falsch, der Punkt ist, wir bräuchten wesentlich weniger: für Fleisch benötigt man sieben Mal mehr Hektar fruchtbarer Böden als für dieselbe Kilokalorienmenge vegane Kost. Das Argument ist nicht fadenscheinig, sondern sogar das beste für den Veganismus. Und mit Verlaub, es ist nichts Ruhmreiches, den zu akzeptieren, der einem ethisch um Längen voraus ist und einen berechtigterweise anhand der eigenen moralischen Inkonsequenzen verurteilt.
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Anna
am 18.01.12 um 15:18
Hey,
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Steffi
am 18.01.12 um 12:36
Fleisch essen ist dumm in meinen Augen. Es schadet der Umwelt und einem selber. Das ein Lebewesen steben soll, damit seine Leiche essen, habe ich schon als Kind nicht akzeptiert. Ich lebe vegan, habe eine tolle Figur, bin nie krank und laut meinem Hausarzt Blutwerte, die besser nicht sein können.
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lolo
am 10.12.11 um 19:49
Nun, es liegt sicher nicht nur an der großen Bevölkerung in Afrika (wobei die Ausdrucksweise "die in Afrika" auch sehr fragwürdig ist) sondern an der Überbevölkerung auf der gesamten Welt wie insbesondere auch Asien und Indien. Ich wäre durchaus bereit auf mein Fleisch zu verzichten jedoch Frage ich mich ob ich mir - auch wenn es nur ab und an ist - das Fleisch aus dem Biomarkt leisten kann. Die Preise sind doch enorm hoch. Evtl. hält man das eine Weile durch und dann verfällt man wieder in seine alten Marotten und kann oder will eben doch nicht so viel Geld ausgeben. Am Ende landet man dann eben wieder im Billigdiscounter.
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Philipp
am 24.08.11 um 21:55
Ich verzichte sicher nicht auf mein Fleisch, aber ich wäre bereit weniger zu Essen.
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Wer braucht 17 Gründ
am 07.01.11 um 13:09
e?!
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Ihr Name
am 01.01.11 um 14:47
Was zeigt, dass der verzicht auf Fleischverzehr mit dem Umweltschutz zusammen hängt. Man kann 2050 10 Milliarden Menschnen sehr wohl vegetarisch ernähren. Wenn die unglaubliche Masse, an Getreide, Soja etc nicht für die Fütterung von Tieren in der Massentierhaltung verbraucht wird, sondern wenn man aus ihm Brot für Menschen aus Afrika herstellen würde. Wenn jeder Mensch der Westlichen Welt anstatt 7 Tage in der Woch; 3mal am Tag nur 2Tage in der Woche; 1mal am Tag Fleisch essen würde, und dann dieses Getreide, dass man dadurch spart hungernden Menschen geben würde, dann wäre vermutlich das Welthungerproblem gelöst.. oder zumindest viel kleiner. Denk mal bitte darüber nach. Ich persönlich habe nichts gegen Fleischesser, aber man sollte sich shcon wehren dürfen und seine Meinung sagen dürfen wenn man von Fleischessern darauf angesprochen wird.
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Ihr Name
am 01.01.11 um 14:39
An den Gastleser unter mir, auch wenn du es wahrscheinlich nicht lesen wirst. Auch wenn es für dich vermutlich lächerlich klingt: das benutzen einer Fliegenklatsche ist genauso falsch. Und ja es gibt leider gute und schlechte Tiere in unserer Gesellschaft. mMn totaler Bullshit. Wie kann es Rechte für die gute Haltung von Hunde etc geben, wenn auf die Rechte von Schweinen total geschissen wird? Tiere, die andere Tiere essen sind keine schlechten Tiere. Wird auch nirgends behauptet. Diese Tiere essen andere Tiere um zu überleben. Weil sie bis auf Fleisch nichts anderes essen können. Menschen hingegen können auch locker Vegan leben, OHNE das irgendein Nährwert fehlt. Wer was anderes behauptet hat keine Ahnung. Und wo sind hier bitte Halbwahrheiten? Nenn mir doch eine. Nein es ist keine größere Sünde einen Baum zufällen, als ein Huhn zuschlachten. Aber fällen Vegetarier gerne Bäume? Durch die Massentierhaltung wird für den Anbau von Soja etc sehr viel Regenwald abgeholzt.
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Gastleser
am 11.10.10 um 11:38
Warum sind Vegetarier uund Veganer immer mit diesem missionarischen Sendungsbewusstsein ausgestattet? Wo ist der prinzipielle Unterschied zwischen dem Benutzen einer Fliegenklatsche und eines Bolzenschussapparats? Gibt es gute und schlechte Tiere? Sind Tiere, die Tiere essen, schlechte Tiere? Und was ist mit den Tieren, die schon mal Menschen essen? Warum müssen Artikel, wie dieser, immer wieder mit denselben Halbwahrheiten, Vorurteilen, Mutmaßungen und (ja auch das!) Falschaussagen gespickt sein? Ist es eine größere Sünde, einen Baum zu fällen oder ein Huhn zu schlachten? Wer glaubt den ernsthaft, dass wir 2050 10 Milliarden Menschen auf dieser Erde vegetarisch ernähren können, wo wir das heute schon mit 7 Milliarden nicht schaffen? Es ist die Arroganz des Wohlstands und die Ignoranz gegenüber dem Hunger in der Welt, die zum Ausdruck kommt, wenn Vegetarier und Veganer sich in ihrer Selbstgerechtiggkeit suhlen und Andersdenkende verurteilen. Gruß an J.S. Foer!
mehr (23)also ich versuche auf Fleisch weitgehend zu verzichten, allerdings finde ich einige Argumente hier Fadenscheinig, besonders das für 1 kilo Steak so und soviel Getreide als Futter verwendet wird. Aber soll das Tier sterben, sollen wir es einfach verhungern lassen. Wenn wir uns mehr von Soja ernähren, oder Getreidearten, brauchen wir genauso unser Ackerland, ob wir nun Fleisch essen oder nicht. Ich akzeptiere aber jeden der es nicht isst, ich würde mir aber andersherum auch wünschen, dass Vegetarier uns "Fleischesser" andauernd verurteilen, da Fleisch einfach auch für die meisten eiin wichtiger Nährstofflieferant ist und einfach auch gesund ist.
Wozu also Tierkadaver essen? Wenn ich einen Apfel am Baum sehe, bekomme ich Hunger -wenn ich ein Kalb auf der Wiese daneben sehe bekomme ich keinen Hunger, ganz im Gegenteil, ich will es beschützen. Warum sollte ich also die Leichenteile eines Kalbes essen? Eine furchtbare Vorstellung für mich. Fleisch essen ist ein Irrtum.
Die einzige Lösung (und dann aber gleich so eine gute), ist es die Weltbevölkerung zu verkleinern. Wir brauchen Gesetze, die es den leuten verbieten, bis zu einer starken Reduktion der Bevölkerung mehr als 2 Kinder (und wenn man aber eins hat, gleich 2 zu bekommen, zur ADS Prävention etc) zu haben, und dann schrumpft die Bevölkerung gleich :)
Ausserdem brauchen die in Afrika aufklärung, dass sie nicht möglichst viele Kinder haben. Die wachsende Bevölkkerung tötet die Menschheit, wir müssen etwas dagegen tun.
@ll insbesondere @Gastleser: Ich kann Ihnen das Buch nur ans Herz legen!
Ich bin im Moment dabei das Buch zu lesen (in der britischen Ausgabe) - auf dem Cover steht ein Zitat "Read this book. It will change you" (Time Out)
Ich glaube die Time Out behält Recht, bisher bin ich kein Verfechter fleischloser Kost gewesen, dies ändert sich aber im Moment...
Jonathan Safran scheint absolut nicht arrogant, noch suhlt er sich in Selbstgerechtigkeit!? Anlass des Buches war die Geburt seines Sohnes und die Frage, wie er ihn wohl am besten ernähren könnte. Er recherchiert sachlich und will Niemanden zu irgendetwas bewegen?!
Sendungsbewusstsein Fehlanzeige! Er lässt die Fakten sprechen und das reicht vollkommen!
Ignorant scheint mir lediglich Verhalten wie ihres - welches leider im Moment die überwiegende Mehrheit (blinder) Konsumenten repräsentiert. Gut für das System - das ja nur so funktioniert - viel Spaß beim unreflektierten Konsum und den Folgen!