Fleischkonsum: 17 Gründe, weniger Fleisch zu essen

Tiere leiden, das Grundwasser wird belastet, das Hungerproblem verschärft: Warum wir beim Fleischkonsum dringend umdenken müssen.

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Das Buch "Tiere essen" des amerikanischen Autors Jonathan Safran Foer hat eine Debatte entfacht: Können wir in Zeiten von Massentierhaltung überhaupt noch mit gutem Gewissen Fleisch essen? Im Preiskampf setzen große Handelsketten die Erzeuger unter Druck, Fleisch immer billiger zu produzieren. Viele kleine, traditionelle Betriebe können da nicht mehr mithalten und geben auf. Gewinner sind die großen Agrarfabriken.

Dagegen gibt es nur eine Lösung: die Abstimmung der Verbraucher mit den Füßen. Wir sollten beim Fleisch auf Qualität achten, von regionalen Erzeugern oder Bio-Höfen kaufen. Weniger Fleisch essen und dafür pro Portion mehr ausgeben. Bei Luxusprodukten sind wir bereit, viele Euros für etwas Extravaganz zu bezahlen. Warum gönnen wir unserer Nutztieren nicht ein klein wenig davon?

Sind Sie bereit, auf Fleisch zu verzichten? Diskutieren Sie mit!

Um ein Kilo Steak zu erzeugen, müssen etwa zehn Kilo Getreide an ein Rind verfüttert werden. Mehr als 90 Prozent davon gehen für die Energie verloren, die das Tier zum Leben braucht. Würde dieses Getreide direkt gegessen (als Brot, Maisbrei), könnten davon Dutzende Kinder in armen Ländern satt werden.

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  • Text: Beate Koma
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 18/10
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