Die Klimawandlerinnen: Frauen im Einsatz für die Umwelt

Wussten Sie, dass Frauen besonders vom Klimawandel betroffen sind? Denn 70 Prozent der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sind weiblich. Und es sind vor allem die ärmeren Länder, die unter Dürre und Naturkatastrophen leiden. Doch die Frauen legen nicht die Hände in den Schoß und jammern. Sie versuchen sich anzupassen, ihre Situation zu verbessern und etwas für die Umwelt zu tun. Sei es, indem sie Brunnen bauen oder für Ökostrom werben. Wir stellen Ihnen acht dieser "Klimawandlerinnen" vor.

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Paulina Pally Canaza, Landwirtin aus Bolivien:
"Ich merke, dass sich das Klima sehr verändert hat. Früher hatte alles seine bestimmte Zeit. Es regnete in der Regenzeit, es schneite im Winter und der Wind wehte in einer bestimmten Zeit. Heute kann es jederzeit regnen und schneien."
Wie sie auf den Wandel reagiert: Paulina leitet eine Frauenorganisation, die Bäuerinnen der Region vernetzt. Damit Einzelne nicht zu stark unter Missernten leiden, teilen die Frauen die Erträge untereinander auf. Sie schaffen gemeinsam Maschinen an und entwickeln Strategien gegen Ungeziefer. Paulina wünscht sich, dass die Bäuerinnen mit ihrem Know-how besser in politische Prozesse eingebunden werden.

BRIGITTE
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