Klimawandel
Klimawandel: Bedrohte Orte
Von Hawaii bis nach Sibirien: Diese Landschaften, Städte und Kulturen sind in Gefahr, wenn der Klimawandel die Erde weiter verändert. Die Fotos stammen aus dem Bildband: 100 einzigartige Orte, die schon bald verschwinden könnten, Knesebeck-Verlag.
Kauai - Hawaii, USA
Kauai ist die viertgrößte Insel Hawaiis und einer der feuchtesten Orte der Erde - mit einer beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt. Höhere Temperaturen und landwirtschaftliche Nutzung verändern das komplizierte Ökosystem. Viele Arten verschwinden, darunter der Kleidervogel, den es nur auf Hawaii gibt.
Timbuktu - Mali
Timbuktu ist kein Land am Ende der Welt, sondern eine Oasenstadt in Westafrika. In drei Moscheen lagern Schriften von hohem historischen Wert - die Gebäude gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Doch die typische Lehmbauweise wird der Stadt jetzt zum Verhängnis - Hitze und Sand setzen den teils jahrhundertealten Gebäuden zu.
Sulu-Sulawesi-Meer - Malaysia
In Malaysia lebt das Volk der Bajau auf Booten. Ihre Lebensgrundlage, das Fischen, ist in Gefahr: Durch steigende Temperaturen werden die Riffe zerstört, die Lebensraum für die Fische sind. Hinzu kommen Überfischung und illegale Fangmethoden.
Naukluft Park - Namibia
Der Naukluft Park in Namibia, im Süden Afrikas, ist ein Nationalpark mit der ältesten Wüste der Welt. Der Wind vom Atlantik formt riesige Wanderdünen, die bis zu 300 Meter hoch werden können. Nun nimmt dieser Wind zu - mehr Dünen bedrohen Vegetation und Tiere und lassen die Region veröden.
Yangtze-Fluss - China
Am Yangtze bauen die Menschen seit Jahrhunderten Reis an. Aber das Wasser wird knapp: Weil in Tibet die Gletscher schmilzen, führt der Fluss immer weniger Wasser.
Gujarat - Indien
Im Westen von Indien liegt Gujarat - der Geburtsort von Mahatma Gandhi. Die Region ist der größte nationale Lieferant von Baumwolle. In den Jahren 2005 und 2006 fegte ein besonders heftiger Monsun über Gujarat hinweg, überflutete die Felder, zerstörte große Teile der Ernte und tötete mehr als 1000 Menschen. Durch den Klimawandel werden solch heftige Monsune wahrscheinlicher - dann wäre die Wirtschaft der Region bedroht.
Olympia - Griechenland
Das Heiligtum von Zeus in Rosa gehüllt - das ist Olympia in Griechenland. Der Heratempel wurde vor mehr als 2500 Jahren hier gebaut. Aber die antike Sportstätte ist bedroht: Heiße, trockene Sommer erhöhen die Gefahr von Waldbränden, die die Ruinen zerstören könnten.
Chicago, Illinois - USA
Chicago - in der amerikanischen Metropole leben rund 9,5 Millionen Menschen. In den vergangenen Jahrzehnten häuften sich Hitzewellen und Überflutungen in dieser Region. Durch die globale Erwärmung könnte das Klima in Chicago bis zum Ende dieses Jahrhunderts dem von Texas oder Alabama gleichen.
Yamal Peninsula - Sibirien, Russland
Yamal bedeutet "das Ende der Welt". Und das ist durchaus berechtigt: Nur wenige Menschen und Tieren halten die eisigen Temperaturen, im Winter bis zu Minus 50 Grad, aus. Die Nenets sind daran angepasst - der Normadenstamm zieht mit Rentieren durch das Land im äußersten Nordosten Russlands. Noch, denn der Klimawandel könnte den Untergrund aufwärmen, so dass er zu sumpfig für die Wanderungen werden könnte.
Sibirien - Russland
Viele Städte in Sibirien stehen auf ewigem Eis. Die Häuser sind auf Pfählen gebaut, die die Menschen in den Permafrostboden gerammt haben. Wenn der Boden taut, werden die Gebäude instabil. Auch die Gas- und Ölpipelines könnten brechen und die Umwelt verschmutzen.

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BRIGITTE
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am um
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lebenslust
am 24.07.10 um 08:47
So mancher Kommentar ist ein Spiegelbild einer verdummten oder manipuluierten Gesellschaft, rücksichts- und verantwortungslos. Wer angesichts der weltweiten Klimaerwärmung, der katastrophalen Natur- und Umweltzerstörung / -vergiftung immer noch behauptet, dass menschliches Handeln nicht die Haupt-Ursache ist, der muss sich auch gefallen lassen, als nicht zurechnungsfähig betitelt zu werden.
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Sophie
am 16.03.10 um 11:13
@skywalker: Ich habe nichts von wissenschaftlich bewiesen geschrieben, oder? Und es geht doch nicht nur um Klimaveränderung. Die enorme Mobilität unsererseits, auch in die entlegensten Ecken der Erde bewirkt eine enorme Veränderung der Biozönose, leider meist negativ. Indigene Völker und ihre Lebensräume haben in den letzten 50 Jahren einen Einfluss erlebt, der ihresgleichen sucht, vielleicht noch die der letzten Eiszeit. Apropos: Sachliche Argumente liebe ich!
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SkyWalker
am 15.03.10 um 13:47
@Sophie: das die derzeitige Klimaveränderung erdgeschichtlich gesehen tatsächlich besonders dramatisch ist, ist keineswegs "wissenschaftlich gesichert"; erst recht ist nicht bewiesen, daß sie irgend etwas mit menschlichen Tätigkeiten zu tun haben.
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Sophie
am 12.03.10 um 11:37
Nein, dass sehe ich anders!! Klar ist die Erde einem ständigem Wandel unterworfen, aber noch nie so stark beeinflusst vom Menschen. Die Industrialisierung ist doch erst ca. 100 Jahre alt, und welche Veränderungen haben wir in diesen letzten Jahren erfahren, auch und gerade diese entlegenen Gebiete, die sich vorher ohne unseren Einfluss entwickeln konnten. Also lasse diese unqualifizierten Kommentare und beteilige dich ein Stück weit, diese Orte und auch die Kleinode vor Deiner eigenen Haustür zu bewahren.
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3146
am 10.03.10 um 16:53
Was für ein Schwachsinn.
mehr (5)Dabei gibt für fast alle Probleme auf der Erde umweltgerechte Alternaiven und Lösungen, doch anstatt zu handeln parasitiert eine menschlich träge Masse auf Kosten unserer Kinder und verbaut deren Zukunft. Denk mal drüber nach und überlege, WO DU STEHST.
Und ein Kommentar ist noch lange nicht "unqualifiziert", weil der Inhalt nicht Deiner Meinung entspricht.
Mich ärgerte vielmehr, dass im Newsletter auf diese Seite hingewiesen und weiter unten Kurztrips zu Ostern und Preisausschreiben zum Shopping weltweit angepriesen wird. Das widerspricht sich total, eines geht nicht ohne das andere. Übrigens, ich bin keine fanatische Umweltschützerin, ich sehe nur etwas genauer hin und beteilige mich.
Die Erde und das Leben darauf verändern sich permanent, Altes vergeht und Neues entsteht.
Nichts und niemand kann den Status quo für immer festnageln.