Öko-Basics: Mode

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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider - aber je "grüner" die Mode wird, desto mehr Fragen kommen auf. Die wichtigsten Infos zu Glaubwürdigkeit, Gütezeichen und Öko-Materialien.

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Gütezeichen und Siegel

Zwar gibt es bisher leider noch kein einheitliches Qualitätssiegel für faire und ökologische Kleidung, aber immerhin schon das ein oder andere verlässliche Label. Was sich genau hinter den verschiedenen Bezeichnungen verbirgt, erfahren sie hier:

Fairtrade: TransFair vergibt sein renommiertes Siegel für fair gehandelte Produkte, unter anderem auch für biologische Baumwolle. Beim Label ‚Fairtrade Certified Cotton’ geht es vor allem um die Förderung von Baumwollbauern in Westafrika. www.transfair.org

IVN: Der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft vergibt die beiden anspruchvollsten Qualitätszeichen: 'Naturtextil-IVN zertifiziert' und 'Naturtextil-IVN zertifiziert BEST'. Verwendet werden dürfen nur Fasern aus kontrolliert biologischem Anbau und unbedenkliche Farbstoffe. Chemische Ausrüstungen sind nicht erlaubt. Der Nachweis sozialer Standards, und das Verbot von Kinderarbeit müssen eingehalten werden. 'Best' bietet den derzeit höchsten Standard für Naturtextilien. www.naturtextil.com

G.O.T.S. steht für "Global Organic Textile Standard" und ist ein internationaler Verband der Naturtextilindustrie. Er gibt vor, dass 90 Prozent der verarbeiteten Fasern eines Textils Naturfasern sein müssen, 70 Prozent davon aus Bio-Erzeugung. www.global-standard.org

Öko-Tex Standard 100 kennzeichnet Textilien, die auf Schadstoffe geprüft sind. Öko-Tex Standard 100plus steht für Bekleidung, die ausschließlich in Betrieben gefertigt ist, die neben den Verzicht von Schadstoffen, auch strenge Umweltauflagen und soziale Standards einhalten. www.oeko-tex.de

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  • Text: Lesley Sevriens
    Foto: Getty Images
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