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Das richtige Styling fürs Vorstellungsgespräch

Das richtige Styling fürs Vorstellungsgespräch sollte nicht unterschätzt werden. Hier sind die wichtigsten Regeln für einen professionellen Auftritt.

Regel 1: Dresscode des Unternehmens checken

Sie sind unsicher, ob man sich im Unternehmen, in dem Sie sich vorstellen wollen, eher konservativ oder leger kleidet? Dann finden Sie etwas über den vorherrschenden Dresscode heraus und orientieren Sie sich daran. Lässt sich das über das Image und Profil des Unternehmens noch nicht klären, stellen Sie sich ruhig mal auf die gegenüberliegende Straßenseite des Eingangs und beobachten, wie Ihre – hoffentlich – zukünftigen Kollegen zur Arbeit gehen. So bekommen Sie ein Gefühl dafür, mit welchem Outfit Sie zum Firmenstil passen.

Regel 2: Wohlfühl-Outfit wählen

Wenn Sie sich im schicken Kleid nicht wohlfühlen, weil sie sonst ausschließlich Hosen tragen, sollten Sie überlegen, ob das tatsächlich die richtige Wahl ist. Können Sie sich im ausgewählten Outfit frei und unkompliziert bewegen? Gibt es etwas, das Ihre Aufmerksamkeit ablenkt, wie einen Kragen, den Sie zurechtzupfen möchten oder einen Saum, an dem Sie ziehen? Können Sie frei atmen? Sie sollten das Outfit auf diese Aspekte hin "probetragen" und eventuell auf etwas zurückgreifen, das schon länger in Ihrem Kleiderschrank hängt, aber Sie stets erfolgreich begleitet hat.

Regel 3: Nicht zu viel Make-up

Einen ausladenden Lidstrich könnten Sie zwar auftragen, wenn Sie sich als Amy-Winehouse-Double in einer Künstleragentur bewerben, in einer Bank ist Glamour-Make-up völlig fehl am Platz. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie ein passendes Tages-Make-up schminken.

Regel 4: Rot ist ein No-Go

Bei der Wahl Ihres Outfits sollten Sie die klassische Farbpsychologie berücksichtigen: Rot wirkt aggressiv und dominant. Wenn es um den ersten Eindruck geht, sollten Sie also ein kräftiges Rot also besser meiden. Schwarz, Grau und Marineblau wirken kompetent und sind besonders in konservativeren Branchen zu empfehlen. In rosa Kleidungsstücken erscheinen Sie sehr feminin - und wenig überzeugend. Für ein Vorstellungsgespräch also denkbar ungeeignet. Gelb und Orange signalisieren Unruhe und Bewegung und sind ebenfalls nicht ideal. Lindgrün hingegen wirkt frisch, ausgeglichenen und beruhigend.
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Regel 5: Nicht zu viel Schmuck

Egal, für welchen Job Sie sich vorstellen, zu viel Schmuck sollten Sie besser nicht tragen. Dezente Ohrringe, Kette und Fingerring machen sich gut, aber keine blinkenden Klunker à la Material-Girl Madonna. Wichtig: Der Schmuck sollte echt sein, bunter Modeschmuck wirkt unseriös und geschmacklos.

Regel 6: Dezenter Duft

Auch wenn Sie gern in süßen Duftwölkchen den Flur entlangschweben - im Vorstellungsgespräch sollten Sie ein frisches, dezentes Parfüm (zum Beispiel mit Orangen- oder Zitrusnoten, die von fast allen Menschen als positiv empfunden werden) wählen. Vor allem schwere orientalische Düfte sind für den Berufsalltag gar nicht geeignet. Sie erfüllen schnell den ganzen Raum und bleiben sehr lange in der Luft hängen. Ein Chef, dem der Duft nicht gefällt, wird seine Abneigung gegen das Parfüm irgendwann automatisch auf Sie projizieren.

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  • Fotos: Istockphoto

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