Das hilft gegen Lampenfieber

Lampenfieber kann total blockieren. Fünf typische Situationen im Job - und die besten Strategien.

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Die Knie weich, die Hände zittrig - und der Kopf ganz klar. Aber was, wenn Lampenfieber in blanke Angst vor dem Da-vorne-Stehen umschlägt? Wenn jedes schwierige Gespräch, jede kleine Rede zum Horror wird?

Die Kommunikationsexpertin Simone Dorenburg aus Hamburg, unter anderem Trainerin von "Tagesthemen"- Moderator Tom Buhrow, kennt die Tricks gegen Lampenfieber-Fallen im Job.

"Meine Damen und Herren!"

Die Herausforderung: eine Rede vor großem Publikum.

Das 25. Dienstjubiläum des Chefs, und ich halte die Rede. Ein Vortrag in der Abteilung war nie ein Problem, aber wie soll ich es schaffen, vor der ganzen Belegschaft zu sprechen? Vor so vielen Menschen habe ich noch nie geredet. Und... was ziehe ich überhaupt an?

Die Strategie:

Vor der Situation:
Machen Sie sich rechtzeitig mit dem Ort des Geschehens vertraut: Wo werden Sie stehen? Wie laut müssen Sie sprechen? Wenn Sie ein Mikrofon brauchen, probieren Sie es aus und testen Sie, wie ihre Stimme aus den Lautsprechern klingt. Zur Kleiderfrage: Ja, Sie sollen sich gefallen. Also gönnen Sie sich das neue Outfit. Aber bitte rechtzeitig Probe tragen - damit Sie nicht den ganzen Abend darüber nachdenken, ob die Hose zu knapp sitzt. Tabu sind unbequeme Schuhe, denn wer unsicher steht, fühlt sich auch so. Kurz vor Ihrem Auftritt: Stellen Sie sich ein Glas stilles Wasser ans Rednerpult.

In der Situation:
Die meisten Menschen reden zu hastig, weil Pausen im eigenen Redefluss als unangenehme Löcher empfunden werden. Aber Zuhörer brauchen Pausen. Lassen Sie deshalb wichtige Sätze wirken, indem Sie ihnen Stille folgen lassen. Dabei nicht in sich zusammensacken, sondern die Körperspannung bewahren! Ihr Mund ist trocken, das Wasserglas leer? Nutzen Sie einen alten Schauspielertrick: leicht auf die Zungenspitze beißen, das lässt den Speichel fließen.

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  • BRIGITTE 15/08
    Text: Sara Mously
    Foto: Manuela Klopsch/Fotolia.com
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