Nach den Wahlen
Burma: Das lange Warten auf Aung San Suu Kyi

Jahrelang durften die Menschen in Burma nicht mal ihren Namen nennen, heute ist Aung San Suu Kyi auf den Straßen allgegenwärtig. Bei der Wahl am Sonntag ist die Friedensnobelpreisträgerin nun endlich ins Parlament gewählt worden. BRIGITTE-Redakteurin Beatrix Gerstberger ist durch Burma gereist und beschreibt, wie sich das Land verändert.

Porträt: Aung San Suu Kyi, die Madonna der Freiheit

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Eine eigene Küche ist Luxus

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Eine eigene Küche ist Luxus

Immer noch aber leben viele Menschen in Armut und haben nicht die Möglichkeit zu Hause zu kochen. Und so stehen dicht gedrängt am Straßenrand Garküchen mit ihren winzigen Plastikstühlen und Tischen, die Menschen trinken ihren Tee in den Teeküchen, wo bis vor zwei Jahren auch die Spitzel des Regimes immer mit am Tisch saßen und lauschten. Es reichte schon, den Namen der unter Hausarrest stehenden Aung San Suu Kyi zu erwähnen, um für Jahre in einem der Gefängnisse zu verschwinden.

  • Text: Beatrix Gerstberger
    Fotos: Claudius Schulze
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