Ukraine

Julija Timoschenko: eine Frau, die mobilisiert

Ob in der Politik oder im Gefängnis - die ukrainische Ex-Premierministerin Julija Timoschenko bewegt die Menschen. Je mehr die Regierung Wiktor Janukowitschs versucht, die Politikerin aus dem Bildfeld verschwinden zu lassen, desto gefährlicher wird sie für sie.

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Julija Timoschenko im Gefängnis

Julija Timoschenko im Gefängnis

Foto: Handout/Reuters

Die Fußball-Europameisterschaft im eigenen Land - normalerweise sind solche Sportereignisse für Staaten eine gute Gelegenheit für Eigenwerbung und Imagepflege. Doch die Ukraine sorgt im Vorfeld der EM vor allem für schlechte Nachrichten und politische Verstimmungen. Und fast immer dreht es sich um die Politikerin Julija Timoschenko. So hat Bundespräsident Joachim Gauck aus Protest gegen die harten Haftbedingungen der 51-Jährigen seinen Besuch in der Ukraine abgesagt. Der erste Fußball-Funktionär - Hans Joachim Watzke, Chef von Borussia Dortmund - hat angekündigt, er werde nicht zur Europameisterschaft in die Ukraine reisen. Philipp Lahm, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, hat die ukrainische Regierung öffentlich kritisiert. Und auch Kanzlerin Angela Merkel könnte der EM fernbleiben - niemand möchte neben Janukowitsch auf der Tribüne sitzen.

Wer ist diese Julija Timoschenko, die eine Revolution anführte und selbst schwerkrank noch die Menschen mobilisiert? Wir zeigen Stationen aus ihrer Karriere.

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  • Text: Meike Schnitzler
BRIGITTE
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