Blumengrüße: Fair ist schöner!

Blumengrüße machen glücklich! Doppelt Spaß machen bunte Sträuße, wenn es sich um fair gehandelt Blumen handelt. Die wichtigsten Infos und Adressen im Überblick.

  • 3 Kommentare
  •  
  •  
In diesem Artikel:

Woher kommen Schnittblumen eigentlich?

Fast die Hälfte der in Deutschland verkauften Schnittblumen kommt von Plantagen aus Entwicklungsländern und wird über holländische Großhändler importiert. Auf den Farmen im Süden sind überwiegend Frauen zu Billiglöhnen beschäftigt. Trotz Verbesserungen in den letzten Jahren werden noch immer große Mengen Pestizide eingesetzt, auch solche, die in Europa verboten sind. In Tests wurden bis zu 16 verschiedene Gifte in Rosen nachgewiesen. Diese belasten Böden und Gewässer und schädigen die Gesundheit der Blumenarbeiterinnen. Häufig fehlt Schutzkleidung wie Gummistiefel, Handschuhe und Mundschutz. Haut- und Atemwegserkrankungen sind die Folge.

Der Hit bei den Blumengrüßen: Rosen

Mehr als drei Milliarden Euro geben wir pro Jahr für Schnittblumen aus, das sind pro Kopf 38 Euro. Dabei liegt die Rose mit großem Abstand vorne: 35 Prozent aller in Deutschland verkauften Schnittblumen sind Rosen, die seit jeher als Zeichen der Liebe gelten. Angeblich hat Kleopatra ihren Geliebten in einem Bett aus Blütenblättern empfangen. Auf den Plätzen folgen Tulpen (11 Prozent), Gerbera und Lilien.

Sie interessieren sich für unsere Themen?
Kostenlosen Newsletter bestellen

Seite:

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  • Text: Beate Koma
    Foto: iStockphoto
Letzte Kommentare
  • BRIGITTE.de-Team
    am 09.05.12 um 12:17
    Liebe Konsumentin,

    vielen Dank für Ihren Kommentar. Tatsächlich ist die Zukunft des Flower-Label-Programms unsicher. Wir haben es darum vorläufig aus dem Artikel herausgenommen.

    Herzliche Grüße
    Ihr BRIGITTE.de-Team

  • Konsumentin
    am 08.05.12 um 15:18
    Prima Artikel. Kleiner Schönheitsfehler: Das Flower Label-Programm ist im vergangenen Jahr zusammengebrochen. Es gibt es zwar noch, kann aber keine vernünftigen Kontrollen (z.B. wg. ausbeuterischer Kinderarbeit) mehr garantieren. Besser ist, sich nur nach dem Fairtrade-Zeichen zu richten.
  • Rubel Angelika
    am 15.02.11 um 11:11
    Das ist eine wunderbare Sache, gestern habe ich einen Strauss Rosen mit dem Fairtrade Siegel für mich gekauft, würde ich solche Rosen öfters sehen, würde ich öfters welche kaufen, weil es eine Freude ist, damit zur Verbesserung der Lebensbedingungen der afrikanischen Frauen beizutragen. Liebe Grüße von einer Blumenfreundin
Kommentar schreiben
Wird nicht angezeigt.
Unter diesem Namen erscheint Ihr Kommentar
Bitte schreiben Sie den Sicherheitscode ab * Andere Zeichenfolge
noch 1000 Zeichen übrig!
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder, alle anderen sind optional.
BRIGITTE im ABO