Die Klimawandlerinnen: Frauen im Einsatz für die Umwelt

Wussten Sie, dass Frauen besonders vom Klimawandel betroffen sind? Denn 70 Prozent der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, sind weiblich. Und es sind vor allem die ärmeren Länder, die unter Dürre und Naturkatastrophen leiden. Doch die Frauen legen nicht die Hände in den Schoß und jammern. Sie versuchen sich anzupassen, ihre Situation zu verbessern und etwas für die Umwelt zu tun. Sei es, indem sie Brunnen bauen oder für Ökostrom werben. Wir stellen Ihnen acht dieser "Klimawandlerinnen" vor.

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Martha Waziri, Nonne und Landwirtin aus Tansania:
"Im Vergleich zu früher sehen wir momentan große Veränderungen im Niederschlagsverhalten. Es gibt wenig Niederschlag während der Regenzeit, was zu Wasserknappheit führt. Auf der anderen Seite kommt es dann wieder zu heftigem Regen, der auch Probleme mit sich bringt."
Wie sie auf den Wandel reagiert: Zusammen mit den Jugendlichen aus ihrem Dorf hat sie einen Brunnen gebaut, um während der Regenzeit das Wasser zu sammeln. Auf diese Reserve können sie und andere Dorfbewohner während der Dürre zurückgreifen. Außerdem kämpft Martha um die Rückgewinnung landwirtschaftlichen Bodens, indem sie selbst hergestellten organischen Kompost benutzt und Methoden entwickelt, um die Erosion zu stoppen.

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