Kinder
Gift im Spielzeug
- Vorsicht Krachmacher: Stiftung Warentest zufolge sind sprechende Kuscheltiere, Spieluhren oder Rasseln oft viel zu laut und können das Gehör der Kinder schädigen. Prüfen Sie am eigenen Ohr, wie laut ein Spielzeug ist und bedenken Sie, dass Kinder oft stundenlang damit spielen.
- Nicht lackiertes Holzspielzeug ist in der Regel umweltverträglich und solide. Lackiertes Spielzeug sollte speichel- und schweißfest sein. Dies erkennen Sie am Hinweis "DIN 53160". Oder Sie fahren mit einem feuchten Finger über das Produkt. Bleibt die Farbe am Finger hängen, sollten Sie es lieber nicht kaufen.
- Achten Sie bei Plastikspielzeug auf die Hinweise "PVC-frei" oder "Phthalat-frei". Kunststoffe wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Acetyl-Butyl-Styrol (ABS) sind hingegen unbedenklich. Fehlt die Angabe des Kunststoffs auf Produkt oder Verpackung, lassen Sie lieber die Finger davon - denn dann handelt es sich meist um PVC.
- Plüschtiere und Stoffspielsachen sollten Sie vor dem ersten Gebrauch waschen. Allerdings müssen sie nachher gut trocknen, sonst können sich Schimmelpilze bilden. Gegen Milben hilft ein Aufenthalt von 24 Stunden in der Tiefkühltruhe.
- Fingerfarben sollten auf der Basis von Lebensmittel- oder Pflanzenfarben hergestellt und frei von Konservierungsstoffen sein, da diese Allergien auslösen können. Tipp: Am besten stellen Sie die Farben selbst her, zum Beispiel aus Speisestärke, Speisefarben und Wasser (Anleitungen gibt es in Bastelbüchern).
- Kaufen Sie nur Spielsachen, auf denen die vollständige Herstelleradresse oder die Adresse des Importeurs genannt sind. So wissen Sie, an wen Sie sich im Schadensfall wenden können.
- Informieren Sie sich vor dem Kauf: Die Tests der Stiftung Warentest und der Zeitschrift Ökotest können Sie auch in Ihrer Verbraucherzentrale einsehen.













