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Als vor 16 Jahren die Tochter Annalena geboren wurde, gab Christiane Wulff ihren Job als Rechtsanwältin auf. Sie engagierte sich im Schulelternrat und für krebskranke Kinder, ging fast täglich mit der Tochter reiten. Als Wulff 2003 Ministerpräsident in Niedersachsen wurde, blieb sie in Osnabrück. Fast alle offiziellen Termine absolvierte er allein. "Wir navigierten in unterschiedlichen Ozeanen", kommentierte Wulff in einem Interview das Scheitern der Beziehung.
Trotzdem schafften Christiane und Christian Wulff eine vorbildliche Trennung, zumindest nach außen. Kein böses Wort von ihr. Kein Interview, keine Homestory, keine Sticheleien, kein Ringen ums Sorgerecht. Und auch von ihm: nur höchstes Lob für die Fairness seiner Ex. Ein Trennungsidyll.
Zur Idylle gehört auch, dass Tochter Annalena bei der Mutter lebt, sich mit Bettina Wulff gut versteht und auch schon mal Leander hütet. Den 7-Jährigen hat Bettina mit in die Ehe gebracht. Christiane und Christian Wulff gehen gemeinsam zu Elternabenden in Annalenas Schule. Dann gibt es noch Linus, den 2-jährigen Sohn von Bettina und Christian Wulff. Und Leanders Vater, Ex-Lebensgefährte der Präsidentengattin. Der kommt oft zu Besuch... Klingt alles kompliziert? Ist es auch. So kompliziert wie das ganz normale Leben in vielen Familien in Deutschland. Und weil die präsidiale Patchwork-Familie dieses Kuddelmuddel ziemlich gut auf die Reihe zu kriegen scheint, taugen sie vielleicht ja doch als Vorbild. Und alles andere? Ist privat.













