Bei der Wahl im Dezember 2008 hängte ihre Partei die islamistischen Gruppierungen weit ab und holte eine Dreiviertelmehrheit: Hasina Wajed ist seitdem die Ministerpräsidentin von Bangladesch. Dabei saß sie kurz zuvor noch wegen Korruptionsverdachts im Gefängnis. Die linke Politikerin hat auch sonst eine bewegte Geschichte: Ihr Vater, Mujibur Rahman, war der Gründer des Staates Bangladesch und wurde 1975 bei einem Putsch getötet. 17 Mitglieder von Wajeds Familie, darunter auch ihre Mutter, drei Brüder und ihr Sohn, starben ebenfalls. Sie selbst kam davon, weil sie sich zu dem Zeitpunkt gerade in Deutschland aufhielt.













