2010 gewann die Politologin Laura Chinchilla Miranda die Präsidentschaftswahl in Costa Rica. Zuvor war sie bereits Vizepräsidentin unter ihrem Amtsvorgänger, Friedensnobelpreisträger Oscar Arias, gewesen und hatte als Expertin für innere Sicherheit und Drogenhandel bei verschiedenen internationalen Organisationen gearbeitet. Ihr Fachwissen kann Costa Rica gut gebrauchen: Das Land ist Durchgangsstation für den Drogenschmuggel aus Südamerika, und mit dem wachsenden Einfluss der Drogenmafia nehmen Gewaltverbrechen zu.













