Mein Haus ist in Street View zu sehen. Kann ich daran jetzt noch etwas ändern?
Die Vorab-Widerspruchsfrist für Google Street View ist abgelaufen. Sie können aber weiterhin Widerspruch einlegen, auch jetzt noch, wenn Ihr Haus bereits bei Google Street View veröffentlicht ist. Wenn Sie das Bild von Ihrem Haus anklicken, erscheint am unteren Bildrand ein Button "Problem melden". Hierüber können Sie Google Street View mitteilen, dass Ihr Haus unkenntlich gemacht werden soll. Sie können auch weiterhin per E-Mail an streetview-deutschland@google.com oder per Brief an Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg Widerspruch einlegen. Laut Google haben bisher 244.000 Haushalte diese Möglichkeit genutzt, das sind etwa drei Prozent.
Was macht Google mit diesen Widersprüchen? Sie werden von Google-Mitarbeitern per Hand bearbeitet. Die Häuser werden im Internet nur verwaschen zu sehen sein. Eine Garantie, dass alle Bilder vor der Veröffentlichung in diesem Jahr verfremdet sind, will Google allerdings nicht geben. Doch je genauer die Adresse und die Beschreibung, desto einfacher könnten Google-Mitarbeiter das entsprechende Haus zuordnen und bearbeiten.
Das Recht auf Widerspruch gilt übrigens nur für Privatwohnungen, nicht für Firmengebäude. Datenschützer bemängeln, dass Google noch nicht offengelegt hat, was mit den Daten der Widersprechenden passiert.
Worum geht es bei Google Street View?
Zuvor konnten Sie sich bei Google Maps oder Google Earth das eigene Wohnviertel oder den Urlaubsort nur in der Vogelperspektive anschauen: auf Satellitenbildern. Google Street View ergänzt diese Dienste durch Fotos von Häuserfassaden. Dazu fuhren Kameraautos durch die Städte und fotografierten von den Hauptverkehrswegen bis in die kleinsten Seitenstraßen sämtliche Gebäude. Google hat zugesichert, dass Gesichter von Passanten und Autokennzeichen auf den Bildern unkenntlich gemacht werden.













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am um
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tom57
am 16.08.10 um 11:59
„Bilderbuchs-Köln” (www.bilderbuch-koeln.de) darf nach einer Entscheidung des Landgerichtes Köln abbilden (LG Köln, Urteil vom 13.1.2010 - 28 O 578/09 [rechtskräftig]). Für Verkehrskameras (http://www.svz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=124&Itemid=136) nimmt der Staat für sich in Anspruch, minutlich aktuelisierte Bilder in das Internet einzustellen. Google Streetview billigt Betroffenen zu, dass bei Widerspruch eine Abbildung nicht stattfindet. Ich verstehe den Hype nicht. Ilse Aigner und andere Politiker verhalten sich ausgesprochen populistisch und sollten sich erst einmal an der eigenen Nase packen.
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Demelza
am 14.08.10 um 23:39
das mit den einbrechern verstehe ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht - da ist jede todesanzeige mit angabe, wann eine beerdigung stattfindet, aussagekräftiger (da weiss der einbrecher sofort, wo wann keiner zu hause ist); aber trotzdem muss es doch nicht sein, dass bei streetview dann auch noch die wlan-daten mitveröffentlicht werden. und sich über die ängste derer, die bedenken gegen street view haben, lustig zu machen, muss m.e. auch nicht sein.
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Fritz
am 14.08.10 um 16:34
Wenn jemand so eine heruntergekommene Hütte bewohnt,soll er doch Christo bestellen.
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Carina Foss
am 12.08.10 um 14:41
Ich weiß gar nicht, warum sich alle Medien über Streetview so aufregen. Ich hätte es lieber heute als morgen, da ich oft in anderen Städten bin und dann besser sehen kann, wie es aussieht, wo ich hin will. Dass Einbrecher mit Streetview was auskundschaften können, wird durch nichts belegt. Mit Streetview sieht man weniger als mit der Luftansicht von Google (oder auch Bing) Maps, die es schon seit Jahren gibt und sich keiner je beschwert hat, geht das viel besser. Und die guten alten Falk-Stadtpläne müssten dann auch verboten werden, weil Einbrecher da den Fluchtweg auch super planen könnten. Und Autos und Straßenlaternen und Taschenlampen.... Leute, gewöhnt euch mal daran, dass Informationen über alles und jeden einzelnen im Internetzeitalter transparenter sind als zur Zeit des Schwarzweißfernsehens.
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hsm
am 11.08.10 um 19:42
Verbieten? Gebuehren? Jessesgott, kriegt euch mal wieder ein. In NY gibt es das schon lange. Genauso wie es an jeder Strassenecke zig Sicherheitskameras gibt. Das gehoert nun mal zum Leben dazu. Wird Zeit, dass die Deutschen mit ihrem Privatsphaere-Fimmel auch mal von der harten Realitaet herangenommen werden.
mehr (5)Der wickelt ihm seine Schrottimmobilie ein und setzt auch noch ein Schleifchen oben drauf.
Und im Ernst:Kann man den Nörglern ihre Häuser nicht Tag und Nacht sehen,wenn man sich davor stellt