Cyber-Mobbing: Der Krieg im Internet

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Ungeeignete Inhalte:

Auf Seiten mit pornografischen, gewalttätigen oder neonazistischen Inhalte können Kinder auch mal durch Zufall geraten, etwa durch Suchmaschinen. Um das zu vermeiden, können Sie darauf achten, dass Ihre Kinder speziell für Kinder designte Suchmaschinen wie Helles-Koepfchen benutzen (s. Adressen). Bei Jugendlichen bieten sich Filterprogramme an (siehe nächste Seite), mit denen Sie den Zugang zu bestimmten Inhalten blockieren können. Allerdings muss Ihnen auch klar sein, dass clevere Computerfans natürlich irgendwann dahinter kommen, wie sie die Filter umgehen! Ansonsten gilt hier das Gleiche wie beim Chat: Zeigen Sie Interesse für das "Cyber-Leben" Ihrer Kinder - dann erzählen die Ihnen auch eher, wenn sie auf Seiten geraten, die sie verstören. In so einem Fall können Sie solche Seiten dann auch bei offiziellen Stellen melden, etwa bei www.jugendschutz.net.

Handys

Clips oder Bilder werden meist per Bluetooth übertragen, machen Sie sich also auf jedem Fall VOR dem Handykauf mit solchen Funktionen vertraut und entscheiden Sie dann, welche Features das Handy Ihres Kindes überhaupt braucht. Die Bluetooth-Funktion kann man übrigens auch grundsätzlich abschalten und nur bei Bedarf aktivieren. So lässt sich beispielsweise der ungewollte Empfang von Snuff-Videos vermeiden.

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  • Text: Kristina Maroldt
    Illustrationen: Julia Pfaller
    Ein Artikel aus der BRIGITTE 11/09
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