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Elterngeld, Kita-Ausbau, Steuerbegünstigungen - die Politik unternimmt alles, um dem Kindermangel in Deutschland entgegen zu wirken. Doch eine Gruppe hat sie bei ihren Bemühungen bisher vernachlässigt: Diejenigen, die sich Kinder wünschen, aber aus medizinischen Gründen keine bekommen können. Die BRIGITTE widmete diesen Menschen im April ein großes DOSSIER - und löste damit viele Reaktionen aus.
Heute veröffentlichte das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung eine neue Studie, die erstmals umfassende Zahlen zur Kinderlosigkeit vorlegt - und bestätigt, wie wichtig die Fortpflanzungsmedizin für die Geburtenrate ist.
Immer mehr Menschen bleiben kinderlos
Auch wenn die Aufregung angesichts der Kinderarmut erst vor ein paar Jahren ausbrach - die Nachwuchszahlen sind in Deutschland schon seit 30 Jahren mit 1,4 Kindern je Frau auf einem konstant niedrigen Niveau. Auffällig ist laut der Studie jedoch, dass die Zahl derer, die gar keine Kinder haben, in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist. Hatten von den Frauen, die 1935 geboren wurden, noch neun Prozent keine Kinder, waren es beim Jahrgang 1960 schon 26 Prozent. Schätzungen zufolge sind es bei der heutigen Elterngeneration sogar bis zu 30 Prozent. Doch wie viele davon entscheiden sich bewusst gegen eine Familie? Dieser Frage ging das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach auf den Grund. Und kam zu erstaunlichen Ergebnissen.
Wunsch vs. Wirklichkeit: Die Deutschen bekommen weniger Kinder, als sie wollen
Nach ihrer Umfrage sind es nur acht Prozent der 25- bis 59-jährigen Deutschen, die weder Kinder haben noch sich Kinder wünschen. 36 Prozent hingegen sind ungewollt kinderlos oder wünschen sich Kinder. Das sind hochgerechnet rund 12,8 Millionen Menschen. Die Forscher ziehen daraus den Schluss: "Die im internationalen Vergleich sehr niedrige Geburtenrate in Deutschland erklärt sich zu einem erheblichen Teil aus der hohen Zahl unerfüllter Kinderwünsche." Doch warum bleiben so viele Menschen kinderlos?
Die überwiegende Mehrheit der kinderlosen Befragten gab als Grund an, dass sie noch nicht den richtigen Partner gefunden habe. Ein zweiter und dritter Stelle wurden berufliche und finanzielle Gründe genannt. "Es hat mit dem Schwangerwerden nicht geklappt" sagen 13 Prozent der Kinderlosen mit aktuellem Kinderwunsch und sogar 34 Prozent derjenigen, die sich früher Kinder wünschten. Bei den Eltern, die ihre Familie zurzeit vergrößern wollen, warten wiederum 15 Prozent auf ein Kind (siehe Grafiken). Insgesamt bemüh(t)en sich somit rund zwei Millionen Menschen vergeblich um eine Schwangerschaft. Davon haben es 1,4 Millionen länger als ein Jahr versucht.
Zwar wurde in der Umfrage nicht nach Gründen gefragt, doch laut Berlin-Institut liegt es nahe, dass es sich um medizinische oder biologische Ursachen handelt. Ein nicht zu vernachlässigender Faktor sei auch Unwissenheit. Die Studie ergab, dass sich viele nicht darüber im Klaren seien, wie sehr sich ungesunder Lebenswandel (Rauchen, Übergewicht, übertriebene Diät) und zunehmendes Alter auf die Fruchtbarkeit auswirken.














Man wird nur ständig angequatscht, warum hast du noch kein Kind, bist schon über Dreißig,schaff dir keinen Hund an,lieber ein Kindu.s.w. Liebe Mitmenschen,würde ich ja gerne, aber es geht halt nicht,macht euch lieber mal Gedanken solche Sprüche zu lassen,es kann nämlich immer ein Betroffener sein. Das tut echt weh! So eine küntliche Befruchtung kostet jedesmal €3500 und wenn die Kasse sich nicht mehr beteiligt das doppelte! Etwas Unterstützung vom Staat wäre da schon angebracht,es sollte ja dann schließlich für das Baby auch noch was dasein,ich möchte ja schließlich ein schönes Nest fürs Baby!Viel Kraft und viel Erfolg für alle Betroffenen,bei uns hat e