Kristina Köhler: Acht Fragen zur neuen Familienministerin

Mit ihr hat keiner gerechnet: Die erst 32-jährige Kristina Köhler wird neue Familienministerin und folgt damit auf Ursula von der Leyen, die nach vier Jahren ins Arbeitsministerium wechselt. Wer ist die hessische CDU-Politikerin? Und was können wir von ihr erwarten? Acht Fragen, acht Antworten.

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1. Wieso kam Merkel gerade auf sie?

Ist ein bekennender Merkel-Fan: Kristina Köhler

Ist ein bekennender Merkel-Fan: Kristina Köhler

Sicher nicht wegen Köhlers übermäßigen familienpolitischen Engagements: Bisher hat die 32-Jährige sich von diesem Politikbereich eher distanziert: "Junge Frau macht Familienpolitik" fand sie "so klischeehaft", sie konzentrierte sich deshalb lieber auf eher männlich besetzte Themen wie Innere Sicherheit, Islamismus, Extremismus. Auf den Ministersessel katapultiert sie jetzt ihre Herkunft: Wie der zurückgetretene Franz Josef Jung stammt auch Köhler aus Hessen, genauer aus Wiesbaden, für den Wahlkreis sitzt sie seit 2002 im Bundestag. Der parteiinterne Länderproporz zwang Angela Merkel vergangene Woche, nach Jung wieder einen Hessen oder eine Hessin ins Kabinett zu holen. Und Köhler kam ihr gerade recht: Als durchsetzungsfähiges Nachwuchstalent gilt sie schon länger. Bekennender Merkel-Fan ist sie auch. Das kann in solchen Fällen ja nicht schaden.

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  • Text: Kristina Maroldt
    Fotos: PR, Reuters
Letzte Kommentare
  • rebanna
    am 02.12.09 um 17:31
    Finde es schade,dass sie jetzt eine Frau dahinsetzen ,die von der Praxis keine Ahnung hat.Hier wo ich wohne gibt es bis jetzt nur zwei Ganztageseinrichtungen für Kinder arbeitender Mütter,da wäre noch viel zu tun.
  • Sophie
    am 01.12.09 um 12:06
    wenn Frau Köhler die politische Richtung wie ihr Lebensgefährte durchzieht, na Gute Nacht. Soziale Kälte und eiskalte Tabularasa kennzeichnen seinen politischer Stil. Nun will frau ja nicht nur schwarz sehen in der jetzigen Regierung, ich hoffe doch noch auf eine Überraschung, Zweifel bleiben mir jedoch.
  • Herr_Rhein
    am 30.11.09 um 22:15
    Wenn Frau nur bis zur achten Seite durchhält, erfährt sie doch letzlich unverblümt aus welcher Richtung der redaktionelle Wind der Brigitte wirklich weht:
    "Wir hoffen, dass sie dabei die Frauen nicht ganz vergisst. Und schenken der Neuen zum Einstand, hübsch lila verpackt und mit den besten Wünschen, "Der kleine Unterschied" von Alice Schwarzer."
    An die Farbe Lila wird sich Frau Köhler wohl zu gewöhnen haben, denn zu durch und durch eingefärbt ist ihr Ministerium.
    / Ein Buchtipp aber auch von mir:
    Walter Hollstein: Was vom Manne übrig blieb
    / Ein sehr schön zu lesendes und aufschlussreiches Werk, mit einem großzügigen Quellenverzeichnis und dem zulässigen Fazit, dass es den hiesigen Feministinnen zu verdanken ist, dass in Sachen Jungen- und Männerforschung der deutschsprachige Raum Schlusslicht in der westlichen Welt war, ist und ohne Paradigmenwechsel noch lange bleiben wird.

    MfG

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