Aus 982 Vorschlägen hat die Jury aus Sprachwissenschaftlern, Journalisten und einem Sozialethiker das Wort "betriebsratsverseucht" ausgewählt. Das Wort war am 14. Mai 2009 in der ARD-Sendung "Monitor" gefallen. Ein Mitarbeiter einer Baumarktkette hatte berichtet, dass Abteilungsleiter es für Angestellte verwenden, die von einer Filiale mit Betriebsrat in eine Filiale ohne Betriebsrat wechseln wollen.
Ebenfalls auf der Liste der Jury standen die Begriffe "Flüchtlingsbekämpfung" für den Umgang mit Immigranten an Europas Grenzen und "Intelligente Wirksysteme" als Verschleierung für technisch hochentwickelte Munition.
Die BRIGITTE.de-User störte ein anderes Wort: In unserer Abstimmung landete das Wortungetüm "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" mit knapp einem Drittel aller Stimmen auf Platz 1.












