Robert Enke begeht Selbstmord: Der lange Leidensweg seiner Frau
Der Tod der Tochter
Hoffnungsschimmer: Robert Enke trägt stolz seine Tochter ins Stadion
2004 wurden die Enkes Eltern einer Tochter. Lara wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. Die Enkes kämpften, sorgten für eine Rundumversorgung des Mädchens, das bei der Geburt 45 Zentimeter groß war und 2750 Gramm wog. Zwei Jahre wogten die Gefühle zwischen Hoffnung und der Erkenntnis, dass der Kampf vergeblich sein würde. 2006, nach drei Operationen, trug Robert Enke sein Kind stolz in der AWD-Arena auf dem Arm, zeigte sein ganzes Glück, strahlte. Doch kurze Zeit später, nach einer weiteren Operation am Ohr, starb das Kind im Alter von nur zwei Jahren.
Wenige Tage später wurde Enke erstmals wieder in die Nationalmannschaft berufen. Teresa Enkes Mann half es, weiter zu spielen und zu trainieren. "Fußball war sein Ein und Alles", sagt sie heute. Die Mannschaft habe ihm Halt gegeben. Sie selbst jedoch blieb mit ihrer Trauer allein. Viele Menschen verkraften den Tod ihres Kindes nie. Bei den Enkes schien es, als würden sie diese schwierige Aufgabe meistern. Sie adoptierten im Mai 2009 ein zwei Monate altes Mädchen namens Leila.













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am um
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Mariiee
am 23.01.10 um 12:42
wir vermisse dich!
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mmoonixx
am 21.11.09 um 02:57
Wann endlich werden Krankheiten des Gemüts - der Seele - genauso betrachtet wie ein gebrochener Knochen oder ein fauler Zahn???
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Internette_
am 19.11.09 um 12:00
Dank Teresa Enkes Pressekonferenz können sich Menschen vielleicht vorstellen, was co-depressive Witwen durchmachen! Ich bin ihr unendlich dankbar für ihren Mut!
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Minas_Ithil
am 15.11.09 um 21:36
An den Lokführer denken alle. Nur weil man hier über Robert und seine Familie spricht, heißt das nicht, dass die Leute nicht an den Lokfüher denken. Auch bei der Trauerfeier heute wurde er mehrfach mit einbezogen. Also bitte ich doch von solchen Kommentaren, wie dem Deinigen, theresia, Abstand zu nehmen und die Menschen so trauern zu lassen, wie sie es für sich für richtig halten. Danke.
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miss
am 15.11.09 um 15:21
Vielleicht war es für Teresa Enke auch wie eine Befreiung, endlich darüber reden zu können, nachdem sie jahrelang nur immer zuhören, trösten und schweigen musste - damit nichts nach aussen dringt......
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Anysha71
am 12.11.09 um 10:45
@geko: Depressionen lassen sich nachgewiesenerweise am besten mit Antidepressiva und Therapie behandeln. Es gibt keinen anderen Weg!
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theresia
am 12.11.09 um 10:06
Es ist schon sehr schlimm, wenn sich ein Mensch auf diese Art und Weise das Leben nimmt. ABER wer denkt an den Lokführer?
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dike
am 11.11.09 um 16:27
Welch eine starke Frau. So mutig sich der Presse zu stellen, fordert meine Hochachtung ab.
mehr (8)aber du bist und bleibst in unseren herzen!!:)
du warst super
!und bist es immerr noch!
sschade das du gehen musstest...
aber du bist immer noch da in den herzen deiner fans!!!
DU BIST SUPER!
WIR VERMISSEN DICH SO SEHR!!
UND WIR SAGEN GOOD BYE!! ABER DU BIST IMMER NOCH BEI UNS!!
R.I.P! ROBERT ENKE!!
WE LOVE YOU SO WIE DU BIST!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!IMMER UND EWIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
WE MISS YOU!!!:(
aber jetzt bist du bei deiner tochter.....:)wir vermisse euch beide..
lara du warst so süüß auf den fotos die man im internet findet!!
IHR SEID SUPER!
WIR LIEBEN EUCH!!AUS GANZEM HERZEN!
EURE FANS SIND BEI EUCH!!!!!!!!!!!!!!!!!
R.I.P
Ein depressiver Mensch ist nicht "übergeschnappt" - der moderne Mensch muss sich jeden Tag der tausendfachen Information stellen ; unsere Gesellschaft nimmt keine Rücksicht auf Trauer,Unwohlsein,Rückschläge welche es in JEDEM Leben gibt.
Was muss noch passieren auf dieser Welt - ausser einer tiefen Finanzkrise - welche uns aufrüttelt und uns anderen Werten wieder mehr Beachtung schenken lässt????
Man respektiert seinen kranken Partner und würde ihn nie verraten oder gegen seinen Willen in eine Klinik einweisen lassen. Man lebt mit der Gewissheit, dass es irgendwann in einem Suizid endet und kann nichts tun.
In unserer Stadt gibt es seit diesem Monat ein Psychologisches Krisentelefon. Ich bin mir sicher, wenn es das früher schon gegeben hätte, hätte ich da sicherlich einmal angerufen.
Mein Mann ist hat sich nach Jahre langem leid, einer erfolglosen, eher kontraproduktiven Kur 1998 mit 32 Jahren das Leben genommen. Er hinterließ seine Frau, seine 7 jährige Tochter, seinen Bruder und seine bis heute untröstlichen Eltern.
Es ist nach wie vor ein Tabuthema in Deutschland, obwohl Selbstmord die häufigste Todesursache bei jungen Menschen ist. Man kann nur hoffen, dass sich dies nun ändert!
In Memory of Jens
Ich finde, man sollte das Tabuthema Depression enttabuisieren und den Umgang damit normalisieren und ich hoffe, dass das jetzt nach dem Suizid Robert Enkes passiert.
Mein ganzes Mitgefühl gehört Frau Enke und der Familie.