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Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat uns in der BRIGITTE-Redaktion besucht - lesen Sie hier, was sie über die FDP, Guido Westerwelle und die Finanzkrise gesagt hat.
"Als engagierte Liberale mit Höhen und Tiefen habe ich gelernt, dass es sich wirklich lohnt, bei Positionen zu bleiben. Also nicht beliebig in den eigenen Positionen zu werden, natürlich auch Kompromisse eingehen zu müssen, aber doch klar in den Grundlinien zu bleiben. Das hat mir auch Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein gegeben."
"Ich arbeite mit Guido Westerwelle gut zusammen. Wir führen viele Gespräche und ich weiß, dass auch er sieht, dass wir in der jetzigen Situation unser Profil schärfen müssen. Wir pflegen eine gegenseitige Wertschätzung."
"Die FDP muss sich nicht neu erfinden. Sie muss sich auf ihre klassischen Tugenden besinnen und deutlich machen: Liberalismus ist mehr als sich auf Steuer- und Finanzthemen zu beschränken. Dafür habe ich mich immer stark gemacht."
"Der Markt ist nicht Selbstzweck, und ich war immer eine, die das anders intoniert hat als die Mehrheit meiner Partei. Wir brauchen Regeln für die Finanzmärkte, damit die soziale Marktwirtschaft überhaupt eine Chance hat. Das müssen wir beherzt angehen."
"Die Zusammenarbeit mit Rösler, mit Lindner und mit jungen FDP-Abgeordneten, von denen übrigens viele aus dem IT-Bereich kommen, finde ich total spannend."
Auf die Frage, ob Sie ihre finanziellen Angelegenheiten über Online-Banking erledigt, sagte die Bundesjustizministerin knapp: "Nein." Bei Facebook ist sie allerdings aktiv.
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