BRIGITTE-Aktion: 71.000 Mützen an "Save the Children" gespendet
- In diesem Artikel:
Tausende Briefe für Kanzlerin Merkel
Die Regierung von Bangladesch hat daran entscheidenden Anteil, weil sie sich nicht scheut, durch Hilfsorganisationen wie "Save the Children" neue Strukturen und Gesundheitssysteme schaffen zu lassen. Nach dem Vorbild der Region Sylhet will die Regierung ein ähnliches Programm für das ganze Land erarbeiten. "Für unsere Arbeit ist es extrem wichtig, dass Regierungen vor Ort die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Ziel fördern, Menschen mehr Selbstverantwortung und Eigenständigkeit zu übertragen", sagt Julia Meixner, Kampagnenkoordinatorin "Save the Children Deutschland". "Nur so können wir die Rechte von Kindern langfristig stärken."
Damit das möglich wird, ist also auch die Politik gefragt. Die westliche Welt muss die von Kindersterblichkeit betroffenen Länder beim Ausbau und der Stabilisierung bestehender Gesundheitssysteme unterstützen, auch damit Hilfsgelder nicht versickern, sondern tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Deshalb hatten wir die BRIGITTE-Leserinnen und BRIGITTE.de-Userinnen zusätzlich gebeten, jeder gestrickten Mütze einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel beizulegen, in dem diese an das Versprechen der Bundesregierung erinnert wird: Bis zum Jahr 2015 soll, wie im Millenniumsziel Nr. 4 formuliert, die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren um zwei Drittel gesenkt werden. Im Juli wird "Save the Children" die Briefe an die Kanzlerin übergeben. Bis dahin können Sie sich weiterhin an der Aktion beteiligen - der weltweite "Tag des Strickens" am 13. Juni wird in Deutschland von der "Initiative Handarbeit" ganz in den Dienst der Aktion "Eine Mütze voll Leben" gestellt.
Save the Children Deutschland e.V.,
Zinnowitzer Straße 1,
10115 Berlin
www.savethechildren.de
Spendenkonto 929 bei der Bank für Sozialwirtschaft,
BLZ 100 205 00













