Porträt

Das Prinzip Ursula von der Leyen

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Ihr Mantra

Kinder - das ist ihr politisches Schlüsselwort. So oft wie möglich kommt die Ministerin auf sie zu sprechen, ringt für ihre Chancen, ihre Zukunft. Da mag keiner widersprechen, auch wenn konservative Christdemokraten mit dem moderneren Familienbild Ursula von der Leyens hadern. Die Familie sei ihre Kraftquelle, sagt sie oft. In diesem Jahr kann sie mit ihrem Mann Heiko, der als Mediziner und Unternehmer ebenfalls sehr erfolgreich ist, Silberhochzeit feiern.
Doch während sie sich früher gern im Kreis ihrer Lieben zeigte, gibt es, seit sie in Berlin amtiert, keine privaten Bilder, keine Homestorys mehr. "Das war ein schmerzhafter, aber notwendiger Lernprozess", sagt von der Leyen, "ich bin am Anfang viel zu großzügig gewesen, weil es für mich selbstverständlich war, dass die Kinder immer dabei sind. Aber dann habe ich gemerkt, wie zweischneidig das Schwert ist - die Kinder müssen in Ruhe aufwachsen können."

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  • Artikel vom 15.06.2009
  • Text: Silke Baumgarten
    Fotos: Goetz Schleser
    Ein Artikel aus der BRIGITTE, Heft 13/2011
Letzte Kommentare
  • Anita
    am 26.06.11 um 20:21
    Zensursula macht gerne einen auf "Denkt denn keiner an die Kinder?!?" Dass arme Familien das tolle Bildungspaket manchmal garnicht in Anspruch nehmen koennen, steht auf einem ganz anderen Blatt, aber da kann der Staat schon wunderbar sparen - auf Kosten der Kinder.
  • susemichel
    am 25.06.11 um 19:28
    Eiskalt hat Frau v.d. Leyen den über 25jährigen Behinderten, die / für die Allgemeinheit billig) von den Eltern betreut werden, die Regelbedrfsstufe 3 "beschert". Diese kürzt die Grundsicherung der Betroffenen um 20%! Entgegen der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts ( keine pauschale Kürzung)! Und noch im Herbst letzten Jahres hat sie gegenüber der Lebenshilfe geäußert, dass es keine Kürzungen bei Behinderten geben würde! So viel zum Thema Glaubwürdigkeit!
    Auch der "Aktionsplan" zur Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention ist eine lauwarme Solidaritätsbekundung- mehr nicht! Die Betroffenen klagen sich wie immer durch alle Instanzen für ihre Rechte und ihr Existenzminimum!
  • Vic
    am 24.06.11 um 18:19
    Ich hoffe, diese Debatte bleibt uns erspart: Frau von der Leyen als Kanzlerin. Die "Hoheit" herrscht im Ministerium, das hört sich für mich nicht sehr demokratisch an. Wir brauchen Politikerinnen und Politiker, die vom echten Leben Ahnung haben. Akten sagen darüber wenig.
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