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Abnehmen: So geht es richtig

Früher oder später stellt sich jeder Mal der großen Herausforderung: dem Abnehmen. Wer Gewicht 2017 verlieren möchte, muss jedoch keine Crash-Diäten machen, sondern vor allem auf eine langfristige Ernährungsumstellung setzen. Wir verraten, welche Diäten Sinn ergeben, ob es überhaupt möglich ist, schnell abzunehmen und was wir eigentlich unter dem Idealgewicht verstehen. Darüber hinaus bekommt ihr die wichtigsten Antworten auf folgende Fragen: Welche Diäten helfen wirklich? Warum ist Sport eine Stütze bei der Gewichtsreduktion? Und wo lauern eigentlich die größten Diät-Fehler auf dem Ernährungsplan?

Welche Diäten ergeben Sinn?

Ob Low Fat, Weight Watchers, Trennkost, Low Carb oder Schlank im Schlaf: Bei dieser Fülle an Diäten können wir schon mal den Überblick verlieren. Manche Diäten zielen auf eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion ab, andere Modelle haben eine Ernährungsumstellung zur Folge. Letztere sind im Grunde sinnvoller, um an Bauch und Co. gesund Fett abzubauen und einem einseitigen Ernährungsstil vorzubeugen. Wichtig ist vor allem, auf die zugeführte Menge an Essen und die Kalorienanzahl der Lebensmittel zu achten. Um die Kalorien im Blick zu behalten, ist ein Diätplan (oder auch Ernährungsplan) unabdingbar. Nichtsdestotrotz solltet ihr euch nicht allein auf die Kilokalorien (kcal) stützen.

Wer sich für eine Diät entscheiden möchte, sollte die Hände von einseitigen Monodiäten (Crashdiäten) lassen, und sich stattdessen auf eine Low-Carb- oder Low-Fat-basierte Diätfrom stützen. In diesen Diätmodellen werden jeweils Kohlenhydrate und Fette (und somit auch Kalorien) reduziert, was auf lange Sicht wirksam sein kann. Beide Abnehm-Modelle erzielten in diversen Studien positive Daten für eine erfolgreiche, langfristige Gewichtsstabilisierung. Alternativ purzeln die Kilos auch mit einer Diät, die, wie die BRIGITTE Diät, auf eine Ernährungsumstellung ausgerichtet ist. Klassische Programme, um Pfunde zu verlieren, basieren zudem immer auf drei Komponenten: Ernährung, Bewegung und Verhaltensänderung.

Schnell abnehmen – funktioniert das?

Wer schnell Kilos verlieren möchte, sucht meist Hilfe in der nächstbesten Monodiät, wie der Eiweißdiät, Reisdiät, Ananasdiät oder Butterkeksdiät. Dass diese Abnehm-Programme meist im Jo-Jo-Effekt enden, ist eigentlich bekannt. Trotzdem versuchen Frauen immer wieder ihr Glück mit einseitiger Kost, bei der sie vor allem Wasser- und Muskelmasse, statt Fett verlieren. Tatsache ist jedoch: Eine Diät oder Ernährungsumstellung muss mindestens ein Jahr dauern, damit diese auch in Fleisch und Blut übergeht.

Das A und O für den Erfolg beim Gewichtsverlust ist die richtige Einstellung dazu. Wir sollten realistische Erwartungen an uns haben und das eigene Verhalten gut kontrollieren können. Menschen mit geringer Selbstkontrolle haben es schwerer: Sie haben meist schon viele erfolglose Diätversuche hinter sich – und geben zu schnell auf. Also: Bei der Gewichtsreduktion gilt immer, genug Zeit einzuplanen. Die kritische Phase beginnt nämlich erst nach dem Ende der Abnehm-Methode. Wie Studien zeigen, hat die Mehrzahl der Abnehmer nach drei bis fünf Jahren wieder ihr Ausgangsgewicht. Wer diesen Zeitraum ohne große Gewichtszunahme überstanden hat, kann zuversichtlich sein.

Welcher Sport unterstützt das Abnehmen?

Neben der gesunden Ernährung, die sich auf eine Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten und gesunden Fetten stützt, solltet ihr nach einem geeigneten Sport suchen, um das Abnehmen zu unterstützen. Nur so können Fett verbrannt und Muskeln definiert werden, die wiederum dazu beitragen, dass der Grundumsatz gesteigert wird. Hier helfen auch natürliche Fettkiller (Fatburner sind z.B. Konjak, Kokosblütenzucker, Jasmin und diverses Superfood) mit niedrigem Kaloriengehalt und geringer Energiedichte. Doch welches Training ist eigentlich am besten geeignet, um Bauchfett und Co. abzunehmen?

Im Grunde: Jedes! Denn alle Formen von Ausdauersport regen die Fettverbrennung an, trainieren die Kondition und wirken sich auf unterschiedliche Art und Weise auf die Muskulatur aus. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich aber, eine leichte Sportart zu wählen, um motiviert zu bleiben. Stark übergewichtige Personen sollten sich langsam an Ausdauersportarten, wie Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen, herantasten. Oder mit einem einfachen Krafttraining starten und langsam in ein gelenkschonendes Konditionstraining übergehen.

Was ist eigentlich das "Idealgewicht"?

Wir wollen immer unser Idealgewicht erreichen – doch was genau ist das eigentlich? Medizinisch gesehen gibt es keinen Konsens, was das natürliche Körpergewicht eines Menschen sein sollte. Trotzdem existieren verschiedene Bemessungsformen zur Ermittlung des Normalgewichts. Auskunft über unser Idealgewicht gibt etwa der BMI-Rechner – die WHO verwendet den Body-Mass-Index und definiert das optimale Gewicht mit einem BMI von 18,5 bis 24,9. Wer darüber liegt, hat Übergewicht, wer darunter liegt, Untergewicht. Menschen mit Werten jenseits der 30 haben starkes Übergewicht bzw. Adipositas.

Wie eine Studie herausgefunden hat, leben Menschen mit leichtem Übergewicht jedoch länger und werden seltener krank. Aus medizinischer Sicht liegt das "ideale" Gewicht also in diesem Bereich. Darüber hinaus hegt die Medizin schon lange Kritik am BMI-Modell, da Gewicht und Größe allein wenig aussagen. Immerhin sind auch Körperbau und Trainingszustand des Menschen wichtig für die Gesundheit, die in der Errechnung des "Idealgewichts" überhaupt keine Rolle spielen.

Was tun gegen den Heißhunger?

Wer eine Diät macht oder seinen Plan, abzunehmen, mithilfe einer Ernährungsumstellung in die Tat umsetzt, wird ab und an mit Heißhunger-Attacken zu kämpfen haben. Das Gute ist jedoch: Es gibt einige vorbeugende Tricks gegen den unbändigen Appetit. Um Heißhunger zu vermeiden, sollten wir zum Beispiel auf Weißmehlprodukte und Zucker verzichten – denn die sind meist die Ursache für die (Fress-)Attacken. Lebensmittel mit reichlich Ballaststoffen (Vollkornprodukte) oder Proteinen lassen den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen und genauso langsam absinken. Sie machen lange satt und sind also optimal, um Heißhunger zu verhindern. Und auch natürliche, kalorienarme Fettkiller wie Chili, Grapefruits und Ingwer können als Diäthelfer fungieren.

Sollte der Heißhunger durch Müdigkeit, Stress oder andere psychische Faktoren ausgelöst werden, helfen Bewegung, ausreichend Schlaf und regelmäßiges Essen. Job und Freizeit sollten immer getrennt sein – um sich selbst eine Pause zu verschaffen, helfen Entspannungsübungen, frische Luft, Sport und Ablenkung.

Wo lauern die Diät-Fallen?

Die meisten Abnehmprogramme scheitern, weil überall Diät-Fallen lauern. Lasst es erst gar nicht so weit kommen – und streicht Süßigkeiten und fettige Lebensmittel von eurem Speiseplan. Es sind jedoch nicht nur die offensichtlichen Dinge, die zu einem Übergewicht beitragen.

Wer häufig vor dem PC oder Fernseher isst, wird statistisch betrachtet mehr essen, als wenn am Tisch gegessen wird. Der Grund: Mit wenig Ablenkung essen wir bewusster und achtsamer für die Lebensmittel auf unserem Teller. Das Gleiche gilt übrigens, wenn wir in größerer Gesellschaft essen. Auch hier schaufeln wir mehr Essen auf dem Teller, zum einen, weil wir es anderen nachmachen, zum anderen, weil die Nahrungsaufnahme in Gesellschaft mehr Spaß macht. Psychologisch gesehen sollten wir zudem darauf achten, keine allzu großen Teller zu benutzen, denn: Je größer der Teller, desto mehr Lebensmittel finden auch darauf Platz. Und, ganz wichtig: Auch im Schlafmangel lauert die Diät-Falle. Denn der führt am nächsten Tag zu Heißhungerattacken – und verhindert, dass unser Abnehm-Wunsch zur Realität wird.