Intermittierendes Fasten: Schlank ohne Diät

Wer abnehmen möchte, ohne gleich eine Diät zu machen, für den könnte das Intermittierende Fasten das Richtige sein.

Schlanker werden, ohne viel Aufwand. Das wünschen sich die meisten, die abnehmen möchten. Insofern boomt das Angebot an Ratgebern für Kurzzeit-Diäten, die zum Beispiel über 24 oder sogar nur 8 Stunden gehen. Das soll die Motivation hochhalten und das Abnehmen quasi zum Spaziergang machen. Ganz so einfach ist es dann aber nicht, wenn man genauer hinschaut. Meist muss man zusätzlich an seinen Essgewohnheiten schrauben, sonst verabschiedet sich so leicht kein Pfund.

Eine beliebte und wissenschaftlich abgesegnete Möglichkeit ist das Intermittierende Fasten. Intermittierend bedeutet "unterbrechend". Man unterbricht seinen Mahlzeiten-Rhythmus.

Wie funktioniert Intermittierendes Fasten?

Es wird mehrere Stunden bis hin zu ein oder zwei Tagen gefastet. Empfehlenswert sind mindestens 16 Stunden, dann ist garantiert alles verdaut und die Energiespeicher sind leer. Günstig zum Fasten ist der Zeitraum von abends bis zum nächsten Mittag, weil dann die sieben bis acht Stunden Schlaf integriert sind, in denen man ohnehin nicht isst. Bei den anschließenden Mahlzeiten gibt es keinerlei Beschränkungen.

Warum soll das gut für mich sein?

Der Stoffwechsel hat viele Stunden Zeit, Fett zu verbrennen. Wer es mit dem Essen anschließend nicht übertreibt, kann mit dieser Methode abnehmen - und dabei etwas für seine Gesundheit tun. Studien zeigen, dass sich Blutdruck und Blutfettwerte verbessern.

Gibt es Nachteile?

Nein, längere Hungerphasen sind dem Körper von der Evolution her vertraut, die steckt er weg. Unsere Vorfahren bekamen nicht zwingend dreimal täglich was auf den Höhlentisch. Auch wer 24 Stunden fastet, riskiert noch nicht, dass der Stoffwechsel runtergeregelt wird und das Gewicht wieder raufgeht (Jojo-Effekt). Während der Essphasen sollte man auf genug Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe achten und tendenziell mehr Eiweiß als Kohlenhydrate verzehren.

Fazit

Die Methode ist unbedenklich und zum Gewicht halten und Abnehmen geeignet.

Wer hier schreibt:

Kommentare (10)

Kommentare (10)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Es ist schwieriger als man denkt. Ich hab das letztes Jahr ausprobiert und habe mein Fruehstueck vermisst ! Aber der Erfolg war da, langsam und stetig. Man muss nur durchhalten.
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Liebe/r Lujako,



    Kaffee undTee darf man während des Fastens trinken - allerdings nur ohne Milch oder Süßstoff.



    Beste Grüße vom BRIGITTE-Team
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Darf man denn morgens Kaffee oder Tee trinken?
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Lieber/liebe Teres,



    der Rhythmus ist wie folgt: 16 Stunden fasten, danach haben Sie 8 Stunden lang Zeit zu essen (natürlich nicht über die ganze Zeit erstreckt). Anschließend den ganzen Vorgang wiederholen, also 16-8-16-8.



    Herzliche Grüße,

    Ihr BRIGITTE-Team
  • Anonymer User
    Anonymer User
    Frühstücken tu ich auch nicht, krieg nix runter, aber mittags hab ich Kohldampf, nach acht, spätestens nach 24 (!) h würde ich fast vor Hunger sterben und würde ausserdem so aggressiv, dass ich mit bloßen Händen Beute zerreissen möchte…

    Für eine hoch konzentrierte geistig sehr anspruchsvolle/anstrengende Tätigkeit ist es auch nicht gerade von Vorteil, wenn keine Energie nachkommt.

    Der Punkt ist doch der, dass die Bri davon lebt, gutgläubigen Menschen irgendwelche mühelosen “shortcuts” zum Abnehmen zu verkaufen, obwohl jeder vernünftige Mensch weiss, dass alles seinen Preis hat und für eine gute Figur UND einen gesunden Körper/Geist nur konsequent gesunde Ernährung und Sport helfen...

    Abgesehen davon finde ich Diäten/Hungern irgendwie pervers, kein Mensch zB aus der 3.Welt würde auf sowas freiwillig kommen
Bild Montagsnl

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Intermittierendes Fasten: Schlank ohne Diät

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