Liza hungerte sich fast zu Tode – heute ist sie Plus-Size-Model

Liza als Magermodel

Um als Laufsteg-Model erfolgreich zu sein, aß Liza Golden-Bhojwani lediglich 500 Kalorien pro Tag. In einem Vorher-Nachher-Foto dokumentiert sie ihre Geschichte.

Konkurrenzdruck trieb sie zum Hungern

Liza Golden-Bhojwani war auf dem besten Wege zum Supermodel: 2013 wurde sie auf der New York Fashion-Week für etliche Modenschauen gebucht, die US-Vogue feierte die junge Texanerin als vielversprechendes Nachwuchsmodel. Doch noch während dieser Woche erlitt sie einen Zusammenbruch, in dem Moment, als sie sich ihr Essen in Form von 20 gedämpften Bohnen zubereitete. Sie nahm damals nur noch 500 pro Tag zu sich, etwa ein Viertel der empfohlenen Tagesmenge für erwachsene Frauen.

Nach ihrem Zusammenbruch änderte Liza ihr Essverhalten. Sie wollte nicht mehr verzichten und aß alles, was sie wollte. Mit dem Effekt, dass sie in der kommenden Saison nicht mehr gebucht wurde und von Selbstzweifeln geplagt wurde. Auf Instagram erzählt sie ihre Geschichte – vom Size-Zero-Model zu Größe 44.

A little flashback Friday action for you. This caption will be long and won't fit, so if you'd like to read please find the rest in the comment section....The left side was me at the start of the peak of my career. My first proper fashion week where I was actually the size I needed to be. I was booking amazing shows that one never thinks they actually could, walking with girls who I once looked up to, it was a serious adrenaline rush...but after fainting one night in my apt whilst preparing one of my very low cal meals (I think it was 20 pieces of steamed edamame if I remember correctly), I called it quits with the diet and workout regime I was put on and decided I could do it on my own. I thought to myself, I can still be this thin, but I'll just eat a little more so I don't feel so horrible. Well, eating a little more turned into eating nearly a bag full of almonds, which then turned into eating full size meals, which then turned into a full blown binge. I was craving every single food you could imagine and I was giving in to every craving even though I knew this was such an important time in my career. I made it through NYFW okay, no one had noticed any weight gain, but by the time I had gotten the LFW I could see the pounds starting to show both in the mirror and on the measuring tape, but I kept quiet obviously not wanting to sabotage myself. I found myself going to the grocery store and picking up raw vegetables to try and make up for the near two week binge I had in NY, but I didn't see any weight coming off no matter how "healthy" I was eating and no matter how many workouts I fit in. MFW came and I knew I was bigger and by bigger I mean a 35.5in hip rather than the 34.5in hip I started with in NY, I played it cool and just pretended everything was normal. I did end up booking shows, Dolce & Gabbana being one of them. Which I afterwards received online criticism about my thighs looking fat...Anyways PFW came about, and I found it impossible to resist those chocolate croissants 🙊 I went on many a casting with one exclusive option being on my schedule, but after meeting the client I knew the reason for me not nailing the gig, my size...

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Auf und Ab auf der Waage

Das Vorher-Nachher-Bild zeigt Liza zu Beginn ihres Modelerfolgs und heute. Sie schildert die Zeit nach ihrem Zusammenbruch: "Ich dachte mir, dass ich immer noch dünn sein könnte, wenn ich ein bisschen mehr essen würde, damit ich mich nicht mehr so schrecklich fühle." Das Ganze uferte allerdings aus in unkontrollierte Essattacken – und eine ausgewachsene Essstörung. "Ich mogelte mich durch die Fashion Week. Als ich jedoch in London ankam, sah ich erste Veränderungen im Spiegel. Ich sagte logischerweise kein Wort, um mir die Karriere nicht zu zerstören", schreibt sie.

Danach stolperte sie ins andere Extrem, sie trainierte hart und aß nur noch Gemüse. Nach der Mailänder Fashion Week wurde sie dennoch wegen ihrer "fetten Oberschenkel" kritisiert. Also gab sie ihren Gelüsten nach – und "konnte den Schokoladen-Croissants einfach nicht widerstehen". 2014 nahm sie ihr Sportprogramm wieder auf und schraubte die Kalorien auf 800 bis 1200 pro Tag runter. Auf sagt sie: "Ich war noch nie so gut trainiert, hatte sogar ein Sixpack. Für Victoria’s Secret und andere Marken war ich aber immer noch nicht fit genug."

Von Size Zero zu Plus Size

Eine Selbstfindungsreise nach Indien beendete das Auf und Ab auf der Waage. Sie lernte ihren Mann kennen und änderte ihren Lebensstil radikal. Heute isst sie, worauf sie Lust hat, um ihre "wahre Form" zu haben. Sie hat Größe 44 und ist inzwischen wieder bei drei Model-Agenturen unter Vertrag. Und wie Model-Kollegin Ashley Graham, die ebenfalls die 44 trägt, zeigt, ist das kein Grund, nicht auf den Laufstegen dieser Welt zu wandeln.

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jg

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