5 Tipps, wie ihr gut durch die Fastenzeit kommt

Fastenzeit

Alkohol, Gummibären, Schokolade, Junkfood: Die Liste der Dinge, auf die wir verzichten können, ist lang. Wie ihr trotz Verzicht gut durch die Fastenzeit kommt, erfahrt ihr hier.

Woher kommt die Tradition?

Bevor ihr mit dem Fasten beginnt, solltet ihr einen kleinen Blick in die Historie werfen. In der römisch-katholischen Religion gilt die als österliche Bußzeit, die ihren Beginn im Kirchenjahr genau 40 Tage vor Ostern hat. Kalendarisch beginnt die Heilfasten-Zeit 2017 am 1. März und endet am 15. April – und findet somit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag statt. Die Gläubigen sind in diesem Zeitraum dazu angehalten, Askese und Buße zu tun und zu beten – nur am Fastensonntag muss nicht gefastet werden. Denn: Die Sonntage werden als sogenannte Feiertage der Auferstehung nicht eingerechnet.

Doch woran soll die Passionszeit vor der Osternacht eigentlich erinnern? Die Fastenzeit soll uns heute an die 40-tägige Zeit erinnern, die Jesus in der Wüste verbrachte, fastete und dem Teufel widerstand. Das Ende der Bußzeit markiert der Palmsonntag – ein Tag, der dem Einzug Jesu Christi in gedenkt, und die Karwoche mit dem anschließenden Osterfest einläutet. Überhaupt hat die Zahl 40 eine sehr symbolische Bedeutung in der Bibel. So ergoss sich die Sintflut 40 Tage über die Erde und auch Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai. Doch nun zu den 5 Tipps, wie ihr euch auf die Vorfastenzeit vorbereitet und die Fastenzeit durchsteht:

Den Sinn deutlich machen

Ob ihr aus Religion, Tradition oder bloßem Ehrgeiz fastet: Macht euch den Sinn eures Unterfangens klar. Warum macht ihr das Heilfasten mit? Ist es der Wunsch, eine Zeit lang auf Überkonsum zu verzichten oder ist es die Vorstellung, eurem Körper etwas Gutes tun zu wollen? Wichtig: Macht euch frei von dem Gedanlen, dass ihr etwas nicht "dürft" -  ihr müsst den Verzicht selbst wollen. Eines steht fest: Wenn ihr 40 Tage verzichtet, werdet ihr stolz sein, durchgehalten zu haben.

Eigene Routinen aufbauen

Das erste Wochenende ohne , die erste Woche ohne Süßigkeiten - da möchte der eine oder andere mit Sicherheit schon das Handtuch werfen. Doch aller Anfang ist schwer: Baut euch deshalb Routinen auf, damit euch der Verzicht in der Fastenzeit nicht allzu schwer fällt. Ersetzt das Feierabendbier zum Beispiel mit einem anderen nicht-alkoholischen Getränk, das ihr immer schon mal trinken wolltet.

Trotz Ausrutschern weitermachen

Falls ihr doch zwischendurch "gesündigt" habt, ist das kein Beinbruch. Ihr solltet es allerdings bei einem einmaligen Ausrutscher belassen, statt euch zu sagen: "Was soll's, nun habe ich die Fastenzeit sowieso gebrochen. Dann kann ich es auch ganz bleiben lassen." Richtet eure Gedanken stattdessen auf die positiven Aspekte des Fastens.

Sport nicht vergessen

Um in der Fastenzeit besonders ausgeglichen zu sein, empfehlen sich Bewegung und Sport. Sportliche Aktivitäten lenken nicht nur ab, sondern bieten auch eine tolle Abwechslung zum Alltag. Gönnt euch außerdem genügend Schlaf, denn der unterstützt den Körper bei seiner Regeneration oder der (eventuellen) Entgiftung.

Gemeinsam zum Ziel

Last, but not least: Es verzichtet sich besser, wenn man die Fastenzeit gemeinsam durchlebt. Plant eure Zeit des Verzichts am besten mit Freunden oder dem Partner. Dann fällt es euch leichter, Lebensmittel oder andere Dinge aus eurem Alltag zu streichen. Grundsätzlich solltet ihr das Fasten aber nicht allzu ernst nehmen und das Ganze mit einer gewissen Lockerheit angehen. Wer sich permanent unter Druck setzt, leidet am Ende darunter und bekommt Stress. Und das wiederum macht das Durchhalten in der Fastenzeit deutlich schwieriger.

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jg

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