Fasten: Die besten Tipps zum Durchhalten!

Was tun gegen kleine Krisen und große Gelüste beim Fasten? Elf bewährte Tipps, die beim Durchhalten helfen.

Es ist gar nicht so einfach mit dem Durchhalten beim Fasten. Immer wieder lauern Verlockungen am Wegesrand und der innere Schweinehund will sich manchmal auch nicht recht in Bewegung setzen. Damit das Durchhalten in diesem Jahr leichter fällt, haben wir elf Tipps für Sie zusammengestellt. So klappt das Fasten bestimmt!

1. Positiv einstimmen

Schreiben Sie vor Beginn der Fastenwoche auf, was Sie mit dem Fasten erreichen möchten: ein neues Körpergefühl, eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, oder soll das Fasten für Sie vor allem eine Zeit der Besinnung sein?

Hängen Sie den Zettel deutlich sichtbar an den Kühlschrank oder die Pinnwand am Arbeitsplatz. Überlegen Sie, ob Sie auch ganz persönliche Vorsätze haben, die Sie mit dem Fasten verbinden - das motiviert oft besonders.

2. Mit Hungergefühlen umgehen

Trinken Sie Wasser oder Tee, wenn sich ein Hungergefühl einstellt. Auch eine Hafer- oder Reissuppe tut gut. Gehen Sie an die frische Luft, lenken Sie sich mit einem kleinen Spaziergang ab. Machen Sie sich immer wieder bewusst, dass der Hunger nach zwei bis drei Fastentagen ganz von allein deutlich nachlässt.

3. Sich austauschen

Fasten Sie zeitgleich mit einer Freundin und rufen Sie sie an, wenn Sie nur noch ans Essen denken.

Oder gehen Sie in unser Bfriends-Forum Heilfasten 2012. Dort können Sie von Ihren Krisen berichten und alles über die schlechten Momente anderer erfahren.

4. Verlockungen widerstehen

Geben Sie der Versuchung, endlich wieder etwas zu kauen, nicht nach. Allenfalls ein zuckerfreier Kaugummi ist ab und zu erlaubt, schon ein Apfel (den Sie als Saft problemlos genießen dürfen) kann Ihr Fasten erschweren.

Denn jeder Bissen, jede Form von fester Nahrung lässt die Magensaftproduktion anspringen. Und das verstärkt den Hunger. Ein konsequentes Nicht-Essen ist wirklich leichter!

5. Belohnungen einplanen

Motivieren Sie sich mit gezielten Belohnungen. Die Schuhe, die Sie schon lange im Schaufenster gesehen haben, die teuren Konzertkarten oder der Besuch bei der Kosmetikerin - jetzt ist der ideale Zeitpunkt, sich außer der Reihe etwas zu gönnen!

6. Zeit nutzen

Da Sie nicht kochen und essen, haben Sie viel mehr Zeit am Tag für sich übrig. Nutzen Sie sie - für ein langes Telefonat mit der Freundin, für ein Buch, das Sie schon immer lesen wollten, für all die Dinge, die Ihnen Freude machen und die sonst aus Zeitmangel auf der Strecke bleiben.

7. Sich selbst mit natürlichen Mitteln helfen

Durch die Stoffwechselumstellung beim Fasten kann es in Einzelfällen zu leichten Beschwerden kommen.

Das hilft bei Kopfschmerzen: viel trinken, Bewegung an der frischen Luft, entspannen und ruhen. Auch eine heiße Kompresse, die in den Nacken gelegt wird, oder Minzöl, auf die Schläfen gerieben, schaffen Erleichterung.

Bei Kreislaufstörungen, Schwindelgefühl, Übelkeit, Schweißausbrüchen: Rosmarin- oder Weißdornblättertee trinken, einen Teelöffel Honig lutschen. Vorbeugend kalte Ganzkörperwaschungen (mit einem Waschlappen), Bürstenmassagen, Gymnastik machen.

Achtung: Halten die Beschwerden mehr als einen Tag an, einen Arzt aufsuchen.

8. Das hilft bei Magenbeschwerden

Bei Blähungen hilft Kräutertee mit Kümmel, Fenchel oder Anis - dazu eine Wärmflasche und leichte, kreisförmige Bauchmassage.

Bei Durchfall oder anderen Magenbeschwerden lassen Sie die Fruchtsäfte weg (verdünnte Gemüsesäfte sind okay). Wärme, Ruhe und ein Esslöffel Heilerde können den Magen wieder beruhigen.

9. Das hilft bei Schlafstörungen

Sorgen Sie für warme Füße und ein gut durchlüftetes, nicht zu stark geheiztes Schlafzimmer.

Kneippsche Anwendungen wie eine kalte Teilwaschung von Bauch, Armen und Beinen erleichtern das Einschlafen.

10. Das hilft bei Frösteln

Wärmende Tees trinken (z. B. Ingwertee, Zitronenmelissetee mit einer Prise Zimt). Statt kalter Säfte lieber heiße Brühe löffeln. Bürstenmassagen und Bewegung bringen den Kreislauf auf Trab und wärmen ebenfalls.

11. Das hilft bei Unruhe

Sanfte Bewegung hilft dagegen - Walken, Spazierengehen, Gymnastik, wozu Sie Lust haben.

Oder probieren Sie diese Entspannungsübung: Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl, Sie können sich aber auch einfach lang hinlegen. Atmen Sie tief und bewusst durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund aus. Sprechen oder denken Sie jeweils dreimal hintereinander folgende Sätze: "Mein Körper ist ruhig und entspannt"; "Meine Atmung ist ruhig und entspannt"; "Mein Geist ist ruhig und entspannt". Versuchen Sie, die aufsteigende Ruhe und Gelassenheit zu spüren.

Fotos: iStockphoto.com, Fotolia.com

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