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Bananen, Orangen, Trauben im Kalorien-Check

Obst ist immer gut, oder? Gilt das auch für Winterobst mit eher mehr Kalorien, wie Bananen oder Trauben? Und wie sieht es mit Nüssen und Trockenobst aus?

Bananen - erste Wahl bei Stress

Das Gute daran: Bananen haben einen sehr geringen Kochsalzgehalt, dafür aber einen sehr hohen Gehalt an Kalium, das kann Muskelkater vorbeugen. Außerdem bindet es Magensäure, das hilft bei Magenschmerzen durch Stress. Zudem liefern Bananen viel Magnesium, Eisen und viele Vitamine wie Vitamin C, Folsäure sowie Ballaststoffe. Und? Bananen haben einen für Obst recht geringen Wassergehalt und daher viele Kalorien. Sie sättigen jedoch gut und sind ein guter Snack für Sportler und Denker, denn Bananen liefern mit den Kalorien nicht nur schnelle Energie, sondern machen durch komplexe Kohlenhydrate auch lange satt. Nährwert pro 100 g: 88 kcal, 1 g E, 20 g KH, 0 g F Snack-Check-Ranking ****

*Snack-Check-Ranking Je mehr Sterne, umso besser schneidet ein Snack im Vergleich zu den anderen ab. In die Bewertung eingegangen sind diesmal der Fettgehalt, die Menge der zugefügten Geschmacksverstärker, Nährwerte sowie natürlich der Geschmack selbst. Fünf Sterne sind das Maximum. kcal = Kilokalorien, E = Eiweiß, F = Fett, KH = Kohlenhydrate

Walnüsse - gut für die Nerven

Das Gute daran: Sie enthalten viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, kein Cholesterin und viel Vitamin E, das als Radikalenfänger wirkt. Leider ist auch viel Fett drin, etwa 62 Prozent, dadurch ist die Energiedichte sehr hoch. Und? Klar, der Fettgehalt ist extrem hoch, dafür stärken die Fettsäuren aber auch Gehirn und Nerven. Außerdem können die Nüsse den Cholesterinspiegel senken, und sie enthalten Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, die vor Krebs und Entzündungen schützen sollen. In Maßen also ein toller Snack. Vorsicht: Die Nüsse werden schnell ranzig, daher nur in kleinen Mengen kaufen und bald genießen! Nährwert pro 100 g: 660 kcal, 14 g E, 11 g H, 62 g F Snack-Check-Ranking **

Ananas - gutes Image, aber keine Wunderfrucht

Das Gute daran: Sie schmeckt, hat nicht viele Kalorien und enthält von fast allen Vitaminen und Mineralstoffen etwas, liefert also einen guten Nährstoffmix. Und? Tolle Frucht, aber kein Wunderfrüchtchen: Das Enzym Bromelain aus der Ananas bringt Fettpolster nicht zum Schmelzen, und auch die Ananasdiät schlägt nach kurzer Zeit auf den Magen, da die Ananas einen hohen Säuregehalt hat. Wichtig: Die Früchte reifen nicht nach, daher nur reife Früchte kaufen, bei denen lässt sich ein Schopfblatt leicht herausziehen und sie duften süß. Nährwert pro 100 g: 55 kcal, 0 g E, 12 g KH, 0 g F Snack-Check-Ranking *****

Trauben - viel Zucker, trotzdem gut zum Entschlacken

Das Gute daran: Sie liefern blitzschnelle Energie, da sie viel schnell verwertbaren Zucker, vor allem Traubenzucker, enthalten. Aber auch die anderen Inhaltsstoffe sind nicht zu verachten, vor allem Provitamin A und Terpene. Daher werden Trauben trotz ihres hohen Zuckergehalts oft zur Entschlackung eingesetzt. Und? Besonders die roten Sorten enthalten jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Resveratrol, das vor Krebs schützen soll. Die Traubenkerne haben den höchsten bekannten Gehalt an Antioxidanzien. Daher ruhig mal die Kerne mitessen. Und: keine Angst vor Karies, die Polyphenole der Trauben schützen die Zähne trotz des hohen Zuckergehalts. Nährwert pro 100 g: 75 kcal, 1 g E, 17 g KH, 0 g F Snack-Check-Ranking * * * *

Orangen - das Beste steckt in der weißen Schale

Das Gute daran: Immerhin 45 mg Vitamin C sind in 100 g Orange enthalten, damit liefert eine Frucht locker die empfohlene Tagesdosis. Viele positive Inhaltsstoffe sitzen in der Albedo, der dünnen weißen Schale zwischen den Fruchtsegmenten. Diese also am besten mitessen und nicht zu gründlich abpulen. Und? Rund und gut! Am besten sollte man ungespritzte Früchte kaufen, denn sonst riskiert man, dass Pestizide beim Pellen auf das Fruchtfl eisch kommen. Alternative: vor dem Schälen gründlich warm abspülen und trocken reiben. Nährwert pro 100 g: 42 kcal, 1 g E, 8 g KH, 0 g F Snack-Check-Ranking * * * * *

Trockenfrüchte - Rettung aus der Schreibtischschublade

Das Gute daran: Trockenfrüchte sind superpraktisch, denn auch nach sechs Wochen in der Schreibtischschublade sind sie nicht schimmelig, sie tropfen beim Essen nicht, und es bleiben keine schmierigen Reste übrig wie bei einer Banane etc. Aber: Die getrockneten Früchtchen sind wahre Energiebomben. Und? Trockenfrüchte sind ein süßer und gesunder Ersatz für Schokolade und Kekse und haben im Vergleich dazu nur etwa halb so viele Kalorien. Außerdem zählen sie als Obstportion beim "Five a day". Eine Alternative zum frischen Obst sind sie allerdings nicht. Nährwert pro 100 g: 250 kcal, 3 g E, 57 g KH, 1 g F Snack-Check-Ranking * *

Was kann Trockenobst?

Die typische Winternascherei ist besonders süß. Während frisches Obst zu etwa 95 % aus Wasser besteht, sind es beim getrockneten nur noch 5-25 %. Die Energiedichte ist ziemlich hoch, je nach Obstsorte liegt der Zuckergehalt bei 40-70 %. Kandierte Früchte wie Ananas und Ingwer enthalten noch mehr, Bananenchips sind frittiert und ziehen dadurch in Sachen Fett und Kalorien mit Schokolade gleich. Etwas gesünder als Plätzchen sind die Trockenfrüchte aber schon: Zwar gehen die meisten Vitamine beim Trocknen kaputt, aber Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium bleiben ebenso wie Ballaststoffe erhalten. Am besten Bio-Produkte kaufen: Die sind ungeschwefelt und ohne Pestizidreste.

Ein Artikel aus BRIGITTE Balance Heft Foto: Maike Jessen Styling: Dörthe Schenk Foodstyling: Pia Westermann Text: Annette Leitz

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Unsinn, dass Ananas auf den Magen schlagen soll. Ich habe damit meine Rückenbeschwerden unter anderem weggekriegt, was mit Tabletten unmöglich war. Ich habe täglich über 1 Jahr lang Ananas gegessen, mein Magen hatte nie ein Problem. Also lassen Sie den Schrott darüber !!!
Bild Montagsnl

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