Das Trampolin kann mehr als Spaß machen

Trampolinspringen ist ein super Ganzkörpertraining und schont dabei noch die Gelenke. Grund genug, beim neuen Kursformat "Fit Jump" mal mitzuhüpfen.

Was macht man da?

45 Minuten Sport mit und auf dem Trampolin. Jeder hüpft dabei auf seinem eigenen Trampolin, Trainer Tidian Berry turnt vor. Nach einer kurzen Eingewöhnung, bei der verschiedene Sprungvarianten - Hocke, Grätsche, Drehungen - geübt werden, geht es mit der Mobilisation der Bänder weiter. Spätestens beim Ausdauerteil kommt man ins Schwitzen, denn Hüpfen strengt auf Dauer ganz schön an!

Auch die Kräftigungsübungen im Anschluss haben es in sich, denn mit einem wackeligen Untergrund fangen die Muskeln bei klassischen Übungen wie Liegestütz, Seitstütz oder Runnings noch schneller an zu brennen. Das Beste kommt mal wieder zum Schluss: Nach einem gemeinsamen Cool-down können sich alle auf den nahtlos miteinander verbundenen Trampolinflächen noch einmal austoben.

"Fit Jump": Der Sport- und Gymnastiklehrer Tidian Berry hat das Kurskozept von "Fit Jump" entwickelt.

Der Sport- und Gymnastiklehrer Tidian Berry hat das Kurskozept von "Fit Jump" entwickelt.

Wo gibt's das?

Die Kurse finden drei Mal wöchentlich im "Jump House" in Hamburg-Stellingen statt. Da maximal 20 Teilnehmer mitmachen können, muss man sich vorher anmelden. Ein 45-minütiger Kurs kostet 15 Euro pro Person - plus 2 Euro für Anti-Rutsch-Socken, sofern man keine eigenen hat.

Was bringt's?

Eventuell Muskelkater, denn Trampolinspringen beansprucht nahezu alle unserer mehr als 600 Muskeln - von denen wir viele im Alltag sonst nicht belasten. Besonders die tiefliegende Muskulatur wird dabei trainiert. Das Gute am Hüpfen: Durch die Federung werden die Gelenke nicht stark belastet. Das Workout ist ein intensives Herz-Kreislauf-Training, das weitaus mehr Kalorien verbrennt als die gewohnte Joggingrunde. Außerdem schult es das Gleichgewicht und die Koordination.

"Fit Jump": BRIGITTE-Redakteurin Nicole nahm Kollegin Jana mit ins "Jump House". Am Ende der Stunde übten sich beide im Synchronspringen - mit überschaubarem Erfolg.

BRIGITTE-Redakteurin Nicole nahm Kollegin Jana mit ins "Jump House". Am Ende der Stunde übten sich beide im Synchronspringen - mit überschaubarem Erfolg.

Für wen ist das geeignet?

Eigentlich für jeden, denn wie intensiv ich hüpfe, kann ich schließlich selbst entscheiden. Bei Rücken- oder Knieproblemen sollte man vorher jedoch mit seinem Arzt sprechen. Auch Kinder haben beim "Fit Jump" Spaß.

Wie war's?

Lustig und kurzweilig! Der Cardioteil hätte für meinen Geschmack noch länger und das Workout insgesamt intensiver sein können, wobei einige der Kräftigungsübungen schon eine Herausforderung waren. "Fit Jump" ist eine gute Abwechslung zu den klassischen Kursen im Fitnessstudio - bei 15 Euro für 45 Minuten aber eher etwas für ab und zu.

Nicole Wehr

Wer hier schreibt:

Nicole Wehr

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