Sport im Winter: So laufen und radeln Sie weiter!

Es gibt kein falsches Wetter - nur den falschen Sport. Aber wie kann ich im Winter joggen, radfahren oder walken?

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JOGGEN

Weiterlaufen Mit Funktionskleidung können Sie bei fast jedem Wetter laufen. Für Matschwetter eignen sich sogenannte Trail-Running-Schuhe am besten. Die haben ein grobes Profil und geben so auch auf rutschigem Untergrund guten Halt. Spikes an den Schuhen sind auch bei Eis und Schnee nicht empfehlenswert: Dann bekommen die Joggingschuhe strengen Hausarrest. Das Verletzungsrisiko ist zu hoch.

Zeiten ändern Statt morgens oder abends einfach mal in der Mittagspause laufen oder vom Job nach Hause traben.

Aufs Laufband In der freien Natur müssen Sie sich kräftig vom Boden abdrücken, um voranzukommen. Auf dem Laufband bewegt sich der Boden unter Ihnen weg, und Sie laufen auf der Stelle. Um dabei nicht in einen passiven Trott zu verfallen, sollten Sie eine Steigung von ein bis zwei Prozent einstellen. Intervall- oder Hügelprogramme bringen mit Tempowechseln und Anstiegen Abwechslung ins Training. Immer in der Bandmitte trainieren, dabei nicht festhalten.

Was anderes machen

Schneeschuhlaufen Schneeschuhe wirken wie Tennisschläger unter den Füßen. Mit ihnen kann man im Winter querfeldein stapfen und Bergregionen erkunden, die ansonsten aufgrund des Schnees nicht zugänglich wären - sehr idyllisch. Die Belastungen sind ähnlich intensiv wie beim Joggen, da es viel bergauf geht und sich auch das Gewicht unter den Füßen bemerkbar macht. Wer es noch sportlicher mag, nimmt Skistöcke mit. Das bringt's: Ideales Konditionstraining, Po und Oberschenkel werden geformt.

Thai Bo Die schnell getakteten Boxbewegungen, dazu das Laufen auf der Stelle - das ist der ideale Kick am Feierabend. Das Gute: Auch Arme und Rumpf werden trainiert, diese Partien kommen sonst beim Joggen zu kurz. Das bringt's: Intensives Kraft- und Ausdauertraining, jede Menge Spaß.

RADFAHREN

Weiterfahren Klar, das geht auch bei Mistwetter. Vorher Bremsen, Lampen und Reifen checken lassen. Den Sattel tiefer stellen, bis die Füße ganz auf den Boden kommen, das sichert bei matschigem Untergrund den Stand. Breitere, grobstollige Reifen geben besseren Halt. Für Schnee lassen sich die Reifen mit Spikes aufrüsten.

Auf dem Ergometer Das Tempo wechselt man draußen automatisch - im Fitness-Studio müssen Sie selber für die richtige Intensität sorgen. 70 bis 90 Umdrehungen pro Minute sollten Sie schaffen. Für Trainierte sind Intervallprogramme mit Widerstandswechseln ideal. Noch sportlicher wird das Radeln in Spinning-Kursen.

Was anderes machen

Schwimmen Für Radler eine perfekte Ergänzung: Die gleitenden Bewegungen im Wasser schonen die Gelenke, die Kondition kommt auf Trab. Das bringt's: Kräftigt den gesamten Körper, insbesondere den Rumpf.

Schlittschuhlaufen Macht nicht nur mächtig Spaß, es ist auch ein sanftes Ausgleichstraining zum Radsport. Das bringt's: Erhält die Kondition und sorgt für jede Menge Spaß.

INLINESKATEN

Weiterfahren Lieber nur bei trockenem Wetter und solange noch kein Rollsplit auf der Straße liegt. Ansonsten gibt es spezielle Bahnen - oder Ersatz.

Was anderes machen

Skiking Wo gewöhnliche Inlineskates versagen, fängt Skiken erst an. Skiken kann man im Wald, auf Feldwegen und auch unter widrigen Wetterverhältnissen. Skikes haben luftgefüllte Reifen, die Bewegungen gleichen denen beim Skaten. Und das Beste: Man braucht keine teuren Spezialschuhe, die Skikes können an die normalen Turnschuhe geschnallt werden. Noch mehr Infos: www.skike.com. Noch intensiver und schneller wird das Training, wenn man die Langlaufstöcke mitnimmt. Das bringt's: Intensives Ausdauertraining, kräftigt die gesamten Beine und den Po, beim Training mit Stöcken werden zusätzlich auch Arme und Rumpf trainiert.

Balance-Board Es sieht aus wie ein Ufo im Miniformat, doch das wackelige Training auf den kleinen Geräten hat es ganz schön in sich. Ideal für Schönwetter- Skater, die im Winter gern im Wohnzimmer ihr Balance-Gefühl aufrechterhalten möchten. Das bringt's: Kräftigt die Tiefenmuskulatur, trainiert das Gleichgewicht.

GOLFEN

Weitermachen In den Wintermonaten bleiben die meisten Golfplätze geschlossen. Dafür gibt es Schneegolf auf speziell präparierten Bahnen. Die Regeln sind ähnlich wie beim normalen Golf. Nur die Bälle sind farbig, das Fairway ist weiß statt grün, die Greens heißen Whites, und das Rough besteht aus Tiefschnee statt aus hohem Gras. Plätze gibt es in vielen Wintersportgebieten.

Was anderes machen

Nordic Walking Auslauf immer und überall: Zwei bis drei Mal pro Woche 40 Minuten locker laufen, dann sind Sie im Frühjahr fit für das nächste Handicap. Das bringt's: Super für die Kondition. Der Stockeinsatz trainiert Oberarme und Rumpf für einen kraftvollen Abschlag beim Golfen.

Yoga Das Wohlfühlprogramm stärkt mental und sorgt so dafür, dass der Ball beim nächsten Golfturnier gleich ins Loch findet. Viele Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten. Das bringt's: Fördert die Konzentration, sorgt für eine bessere Haltung, ideales Stretching.

Text: Katja Töpfer Foto: iStockphoto Ein Artikel aus BRIGITTE Balance 5/10

Wer hier schreibt:

Katja Töpfer

Kommentare (1)

Kommentare (1)

  • Anonymer User
    Anonymer User
    Joggen im Winter kann auch für den Körper anstrengend sein. Wenn man ein paar einfache Tricks beachtet, hält man sich trotzdem fit. Vor allem die richtige Kleidung ist wichtig - Zwiebelprinzip ist angesagt.

    Wir haben noch mehr Tipps zum Thema Joggen im Winter:

    http://fitinfranken.blogspot.com/2011/11/joggen-im-winter.html#more
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