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Brennen beim Wasserlassen - was hilft?

Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen kennen viele Frauen. Doch was steckt dahinter? Und was hilft jetzt am besten?

Brennpunkt 1: Die Blase

Häufigster Grund für das schmerzhafte Brennen ist eine Blasenentzündung - die Hälfte aller Frauen leidet mindestens ein Mal im Leben darunter. Verursacher sind meist Bakterien wie Escherichia coli. Sie siedeln normalerweise im Darm, geraten aber bei Frauen leicht in die Blase, weil ihre Harnröhre kurz ist und sich nah am Darmausgang öffnet.

Typisches Symptom: Es brennt besonders am Ende des Urinierens. "Die leere Blase fällt zusammen, die entzündeten Wände berühren sich", erklärt Dr. Christian Albring, Gynäkologe in Hannover. Dazu können Unterleibsschmerzen kommen, manchmal Blut im Urin. Typisch ist der Drang, ständig zur Toilette zu müssen. Das erleben auch Frauen mit einer überaktiven Blase - sie spüren aber kein Brennen.

Brennpunkt 2: Der Intimbereich

Manchmal steckt hinter den unangenehmen Beschwerden beim Wasserlassen aber auch nicht die Blase, sondern eine Entzündung von Schamlippen und Scheide. Diese kann verschiedene Ursachen haben: Bakterien (meist wiederum Escherichia coli) zum Beispiel verursachen Harndrang und Schmerzen auf der Toilette, sogar wenn nur Scheide und Harnröhre befallen sind.

Auch eine Ansteckung mit Chlamydien - sie sind Auslöser der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheit - kann sich durch leichtes Brennen beim Wasserlassen bemerkbar machen. Dazu kommen Ziehen im Unterleib, etwas Ausfluss. Eine Pilzinfektion mit Candida sorgt dagegen für heftiges Brennen, Jucken und Ausfluss. Aber ebenso können sich die Schamlippen manchmal ohne Erreger entzünden und beim Wasserlassen schmerzen: etwa durch die Reibung der Oberschenkel oder sauren, scharfen Urin, der dann entsteht, wenn man sehr wenig trinkt.

Text: Natalie Rösner

Bild Montagsnl

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