Diagnose Brustkrebs: Das ist jetzt wichtig
Sammeln Sie Kraft vor einer Chemotherapie
Ist eine Chemotherapie erforderlich, lassen Sie sich auch hier nicht unter Zeitdruck setzen. Eine dänische Studie hat gezeigt, dass ein früher Beginn innerhalb der ersten drei Wochen nach der Operation keinen Überlebensvorteil für die Patientinnen bedeutet. Sollten also medizinische Komplikationen aufgetreten sein oder Sie sich einfach nur noch etwas länger nach dem Eingriff erholen wollen, haben Sie keine Angst.
Stärken Sie lieber Ihr Immunsystem durch unterstützende Maßnahmen vor Beginn der Chemotherapie, dann werden Sie sie auch besser verkraften. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. beraten. Selen sollten Sie zum Beispiel am Tag der Chemotherapie in einer Dosis von 500 bis 600 Mikrogramm einnehmen, an den Tagen ohne Behandlung reichen 200 bis 300 Mikrogramm.
Treten trotzdem Nebenwirkungen auf, helfen oft natürliche oder homöopathische Mittel. Mundtrockenheit zum Beispiel lindert Salbeitee, bei Übelkeit und Erbrechen vor und nach der Infusion je drei Kügelchen Nux vomica C 30 oder Tabaccum C 30 im Mund zergehen lassen. Um Sie zu stärken, kann Ihnen ein homöopathischer Arzt nach ausführlicher Anamnese zusätzlich ein Konstitutionsmittel verabreichen.
Nach Abschluss einer Chemo- oder Strahlentherapie sollten Schadstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden. Dazu z.B. zehn Tage lang dreimal täglich acht Globuli Okoubaka D2 oder D4 einnehmen. Außerdem möglichst viel trinken, am besten zwei bis 2,5 Liter pro Tag. Empfehlenswert sind "Heiltees" wie Roibos- und Lapacho-Tee. Präparate aus Mariendistel unterstützen die Entgiftungsfunktion der Leber.
Unterstützen Sie eine antihormonelle Therapie durch Ihre Ernährung
Bei einem hormonabhängigen Tumor, der mit Antiöstrogenen oder Aromatasehemmern behandelt wird, sollten Sie nicht gleichzeitig hoch dosierte pflanzliche Hormone (z.B. Extrakte aus Soja, Rotklee) einnehmen. Essen können Sie Sojaprodukte jedoch schon.
Täglich zwei Esslöffel frisch geschrotete Leinsamen in etwas Joghurt gerührt verhindert die Aufnahme weiblicher Geschlechtshormone im Darm. Ebenfalls günstig für Ihre Ernährung: Linsen, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl, Kresse, Radieschen und Rukola.
> Mehr Infos, Beratung und Adressen von Ärzten bei der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V., Voßstr. 3, 69115 Heidelberg, Tel. 06221/138020, www.biokrebs.de













